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Model e: Ford erweiterte die Elektro-Palette
Ford

VW und Ford stromern als Duo

Ford will beim Ausbau der Elektroflotte mehr Tempo machen und bis 2024 drei neue Elektro-Pkw und vier neue Elektro-Nutzfahrzeuge in Europa einführen. Gleichzeitig wollen die Auto-Konzerne Volkswagen und Ford ihre Zusammenarbeit bei der Elektroplattform MEB weiter vertiefen. So will Ford künftig ein weiteres E-Modell für Europa auf Basis der Elektroplattform MEB produzieren.

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Ford plant, ab 2026 jährlich mehr als 600.000 Elektrofahrzeuge in Europa zu verkaufen. Die jüngste Ankündigung baut auf der kürzlichen Mitteilung auf, dass Ford eine neue globale Geschäftseinheit - Ford Model e - gegründet hat, die sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Elektrofahrzeugen konzentriert. Zusammen mit Ford Pro, der Nutzfahrzeug-Geschäftseinheit von Ford, werden beide Geschäftseinheiten die Zukunft von Ford in Europa bestimmen. Gleichzeitig verdoppelt das Unternehmen sein geplantes MEB-Volumen auf nun 1,2 Millionen Einheiten über die Laufzeit von sechs Jahren.

Eine entsprechende Vereinbarung wurde im Rahmen der strategischen Allianz von VW und Ford geschlossen, die neben der E-Mobilität auch das Geschäft mit Nutzfahrzeugen und das autonome Fahren umfasst. Der Modulare E-Antriebs-Baukasten MEB ist als offene Fahrzeugplattform konzipiert und soll Herstellern eine schnelle, wirtschaftliche Elektrifizierung ihrer Modellpalette bieten.

Das erste Modell von Ford, das den MEB nutzt, soll ein E-Crossover sein. Es soll ab 2023 im Ford Electrification Center in Köln vom Band laufen und wird die E-Mobilitätsstrategie des Unternehmens weiter vorantreiben.

Die gesamte Autobranche sei gefordert besser, sauberer und digitaler zu produzieren, sagt Jim Farley, CEO von Ford. Aus diesem Grund habe man Ford Model e gegründet. "Dadurch können wir mit der Geschwindigkeit eines Start-ups agieren und Elektrofahrzeuge bauen, die einerseits begeistern, einzigartige und vernetzte Ford-Dienstleistungen bieten und andererseits die hohen Ford Entwicklungs- und Sicherheitsstandards sicherstellen."
Ab 2023 beginnt Ford mit der Produktion eines völlig neuen vollelektrischen Pkw in seinem Werk in Köln. Ab 2024 soll die Produktion in Köln um ein zweites neues vollelektrisches Modell erweitert werden. Darüber hinaus will Fords in Europa meistverkauftes Pkw-Modell, der Ford Puma, ab 2024 als reines Elektrofahrzeug erhältlich sein und im rumänischen Craiova produziert.

Ford will seine Position als meistverkaufte Nutzfahrzeugmarke in Europa weiter stärken und kündigt vier neue Elektromodelle der erfolgreichen Transit-Baureihe an. Im Jahr 2023 starten der Transit Custom im Ein-Tonnen-Transporter-Segment und die Großraumlimousine Tourneo Custom. 2024 folgt dann die nächste Generation der kleineren Fahrzeuge, die vollelektrischen Transit Courier und Tourneo Courier.

Darüber hinaus kündigt Ford an, ein zweites vollelektrisches Modell am Standort Köln zu fertigen. Diese Entscheidung bedeutet, dass die Anzahl der im Kölner Werk produzierten Elektrofahrzeuge innerhalb von sechs Jahren auf 1,2 Millionen Fahrzeuge steigen wird. Die Investitionen in die neuen Elektro-Pkw der Kölner Produktion belaufen sich damit auf voraussichtlich zwei Milliarden US-Dollar.

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