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Stromlinien-Limo kommt 2023

Angelehnt an der extrem positiv aufgenommenen Studie "Prophecy", am Ende aber doch nicht ganz so expressiv, will der IONIQ 6 Anfang 2023 Tesla Model 3, BMW i4 und Co. das Leben schwer machen ...

Es zeigt sich ein immer deutlicheres Muster: Egal welche Designsprache man denn nun als Autohersteller so etablieren möchte, wenn es darum geht einen windschlüpfigen Stromer zu bauen diktiert die Physik (also Aerodynamik) eine Tropfenform. Das zeigt sich beim Mercedes EQS und EQE genauso wie beim unlängst enthüllten VW ID. AERO als nun eben auch hier, beim IONIQ 6.

Das Ergebnis ist für Augen, die vor allem durch konventionelle Autos "geschult" wurden, immer etwas gewöhnungsbedürftig, bei IONIQ 6 aber wohl ganz besonders, betonen die Koreaner diese doch noch durch die niedriger endende als beginnende Fensterlinie und das ganz besonders "interessant" gezeichnete Heck, das noch dazu schmaler wirkt als die bis auf zwei aktive Klappen geschlossene Front. Zudem gibt's gegen Aufpreis digitale Außenspiegel und eine serienmäßige Vollverkleidung des Unterbodens.

Das Ergebnis der Mühen: ein Luftwiderstandsbeiwert von 0,21. Ein guter Wert, für einen neuen Rekord reicht es aber nicht. Besagter EQS ist noch ein kleines bisschen besser: 0,20.

Zu sonstigen, technischen Details schweigt sich Hyundai noch aus. Kein Wunder: Die "offizielle Premiere" erfolgt erst im Juli. Natürlich setzt der Wagen aber wieder auf die E-GMP (modulare Elektroplattform für alle IONIQ-Modelle). Man darf also erneut Hinter- oder Allradantrieb, Vehicle-to-Load- sowie 800-Volt-Technologie (somit wirklich schnelles Laden) und Akkugrößen mit 58 und 77,4, vielleicht sogar bis 100 kWh erwarten.

Zum Innenraum: Dort warten zwei 12"-Displays, das rechte inklusive Touch-Funktion, vermeintlich besonders viel Platz samt brückenartiger Mittelkonsole und eine Ambientebeleuchtung mit 64 wählbaren Farben in zwei Zonen. Zudem sollen "interaktive 4-Punkt-Pixel-Lichter am Lenkrad eine einfache Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug" ermöglichen. Zudem wurden die Bedienelemente für Fenster und Co. aus den Türen entfernt um das Raumgefühl zu verbessern und im Sinne von Hyundais "Ethical Uniqueness" auf viele nachhaltige Materialien, darunter recycelte Pigmentfarbe aus Altreifen für die Verkleidungen und Bambuskohle-Pigmentfarbe für die Karosserie, gesetzt.

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