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Erster Blick auf den smart #1

Nix mehr Winzling

1998 reichten 2,50 Meter, um einen smart fahrfertig auf die Straße zu bringen. Heute sind es fast 71 Prozent mehr. Erste Eindrücke von der Österreich-Premiere des smart #1 in Wien.

Mag. Heinz Müller

Bevor ihr jetzt gleich aufs Konto schaut, ob ihr euch den neuen smart leisten könnt: A) Das Auto kommt eh erst im Mai 2023, ihr könnt also noch sparen. Und B) Es gibt ohnehin noch keine Preise, nicht einmal einen Annäherungswert wollte uns die smarte Österreich-Chefin Sarah Lamboj (oben) nennen.

Die Marke smart ist, das hat sich mittlerweile herumgesprochen, mittlerweile ein Joint Venture zwischen Mercedes und Geely. Das heißt: Designer aus Europa, Fernost und (wie fast immer) Kalifornien durften sich am neuen smart versuchen. Herausgekommen ist ein 4,27 langes Auto, eher SUV als Pkw. Auf keinen Fall aber ein Winzling, wie es der smart fast 25 Jahre war (und derzeit noch immer ist, wenn auch nur als Elektrischer).

E-Antrieb hat er auch jetzt wieder, der smart #1, so die offizielle Bezeichnung: 66 kWh, das sollte (vor der offiziellen Homologisierung) für 420 bis 440 Kilometer reichen. War der smart einst innen ein buntes Knutschkugerl mit allerlei runden Applikationen, so wirkt er heute nobel, zumindest ist es die auf 1.000 Stück limitierte „Launch Edition“, die in Wien zu sehen war. Alles hochwertigst, große Bildschirme, edle Materialien, top verarbeitet – und viel Platz in Reihe 1 und 2.

Fahren durften wir mit dem Auto noch nicht: Darüber berichten wir, sobald es so weit ist. Verkaufsstart ist Ende des Jahres, zu sehen sein wird der smart bei 9 Mercedes-Partnern (in jedem Bundesland einem). Feilschen brauchen Sie übrigens nicht, es wird Fixpreise geben. Übrigens, wenn euch danach ist: Man kann den smart #1 auch online ordern, 15 Minuten sollen dafür ausreichen. Abholung dann beim Wunsch-Agenten...

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