Formel 1

Inhalt

Formel 1: Interview

Pérez: Hülkenberg einer der Besten

Sergio Pérez lobt seinen scheidenden Force-India-Teamkollegen Hülkenberg und freut sich schon auf die Herausforderung Esteban Ocon.

Sergio Pérez hat in den vergangenen beiden Jahren etwas geschafft, was ihm nach seinem Aus bei McLaren nicht alle Beobachter zugetraut hätten: Er hat Nico Hülkenberg im direkten Teamduell geschlagen. Der Mexikaner lag jeweils deutlich voraus (78 zu 58 bzw. 101 zu 72 Punkte) und konnte mit Podestplätzen auch echte Highlights für den Rennstall setzen, nachdem er in der ersten gemeinsamen Saison 2014 noch das Nachsehen (96 zu 59 Punkte) gehabt hatte.

Trotz des doch eindeutigen Ergebnisses lobte Pérez seinen Ex-Teamkollegen, der im kommenden Jahr ins Renault-Werksteam wechseln wird: "Für mich ist Nico definitiv einer der Besten da draußen. Es war sehr schwierig, ihn zu schlagen." In jedem Rennen und sogar in jedem einzelnen Training hätten sie sich gegenseitig angetrieben und das Team so auf Platz vier in der Konstrukteursweltmeisterschaft gebracht.

"Ich habe viel von ihm gelernt", sagte Pérez weiter. Nun muss er sich auf einen neuen Teamkollegen einstellen, denn 2017 setzt Force India auf die Dienste von Esteban Ocon, der nach der Sommerpause für Manor unterwegs war. Pérez ist gespannt auf seinen neuen Teamkollegen: "Ich habe viel Gutes über ihn gehört, also schauen wir mal, wie schnell er ist und wie schnell er sich auf das neue Reglement einstellen kann."

Esteban Ocon kam mit einer guten Reputation in die Formel-1-WM. Der Franzose hat die Formel-3-Europameisterschaft 2014 gewonnen und holte ein Jahr später auch die GP3-Serie, bevor er mit einem Zwischenstopp in der DTM schließlich in die Formel-1-WM wechselte. "Ich denke, dass sich das Team den besten Fahrer ausgesucht hat, den es kriegen konnte. Jeder ist glücklich, dass wir Esteban im kommenden Jahr haben werden", so Pérez.

Für den Mexikaner ist es wichtig, dass sein Team zwei starke Piloten besitzt, um das Beste aus dem Material herauszuholen und weiterhin eine wichtige Rolle in der Formel-1-WM zu spielen, so wie das mit Hülkenberg als Teamkollege gelungen ist. Ansonsten spiele es aber keine Rolle, ob man Hülkenberg, Jenson Button oder sonst jemanden auf der anderen Seite der Garage habe. "Du musst immer dein Maximum geben", weiß Pérez, der sich auch nicht unter größerem Druck sieht, weil alle erwarten, dass er seinen jungen Kollegen im Griff haben werde: "Das ändert gar nichts."

Drucken
Steiner über Magnussen Steiner über Magnussen Wehrlein: Sauber-Einigung steht noch aus Wehrlein: Sauber-Einigung steht noch aus

Ähnliche Themen:

04.06.2017
Formel 1: News

Force-India-Boss Vijay Mallya attackiert Gene Haas: Er findet es "enttäuschend", dass der US-Amerikaner nicht die Benachteilung von Privatiers anprangert.

25.03.2017
GP von Australien

Renault versprach die Schwächen der Antriebseinheit bis Melbourne zu lösen: Woran dies scheiterte und wie lange RBR & Co. Geduld haben müssen.

10.10.2016
Formel 1: Analyse

Force-India-Pilot Sergio Pérez glaubt, dass das überarbeitete Reglement dem Mercedes-Werksteam noch mehr in die Karten spielen wird.

Formel 1: Interview

Raising my Family Renault Scenic dCi 110 EDC - im Test

In seiner vierten Generation tritt der Renault Scénic als Van mit einer Idee von SUV auf - wir testen den Neuen mit 110-PS-Diesel und Automatik.

Fundgrube Oldtimer- und Teilemarkt Garsten/Steyr

Liebhaber alter Automobile, Motorräder etc. finden alles für ihr Hobby beim traditionellen Oldtimer- und Teilemarkt in Garsten bei Steyr.

Geschrumpfte GS BMW G 310 GS - im ersten Test

Mit rund 300 ccm ist die BMW G 310 das Einstiegsangebot in die Zweiradwelt der Marke. Als GS-Version ist sie jetzt ab ca. 6.000 Euro zu haben.

ARC: Herbstrallye Zweiter Klassenendrang in Dobersberg

Nicht nur die Sonne strahlte, auch für Manuel Wurmbrand und seinen Co-Piloten Alexander Silberbauer war es ein schöner Herbsttag.