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Ron Dennis bei McLaren entmachtet

Nach 35 Jahren an der Spitze von McLaren wurde Ron Dennis seiner Aufgaben als Geschäftsführer entbunden; er bleibt aber Teilhaber.

Die Schlammschlacht bei McLaren hat ein Ende: Ron Dennis hat den Machtkampf in der McLaren Technology Group verloren und wird als Geschäftsführer abgesetzt. Er hatte die Geschicke des Konzerns 35 Jahre lang geleitet. Bis zum Vertragsende im Jänner 2017 wird er in bezahlten Urlaub geschickt. Schon Anfang November hätte Dennis seinen Posten räumen sollen. Er bleibt Teil des Vorstandes und behält seine 25prozentigen Anteile an der McLaren-Gruppe.

Der langjährige Teamchef des Formel-1-Rennstalls, der heute Teil der McLaren Technology Group ist, kämpfte bis zuletzt juristisch gegen seine Entmachtung an und schaltete dafür sogar den obersten britischen Gerichtshof ein. Letztlich konnte er sich aber nicht gegen die Anteilseigner Mansour Ojjeh von TAG (25 Prozent) und die Bahrain Mumtalakat Holding Company (50 Prozent) durchsetzen. Vollends entthront wird er allerdings nicht, denn dank seiner Anteile kann er im Vorstand verbleiben.

Trotzdem ist es ein schwerer Schlag für den 69jährigen. In der offiziellen Pressemitteilung macht er keinen Hehl daraus, was er von der Entscheidung hält: "Ich bin enttäuscht, dass die Vertreter von TAG und Mumtalakat so entschieden haben. Sie haben beschlossen, mich trotz strenger Warnungen des restlichen Vorstandes zu beurlauben. Die genannten Gründe sind komplett fadenscheinig." Dennis plant nun, schon 2017 einen eigenen, auf Technologie spezialisierten Investmentfonds aufzulegen.

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