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Technisches Niveau ist "atemberaubend"

Paddy Lowe ist beeindruckt vom hohen technischen Niveau in der Formel 1 und beschreibt, was die zehn Teams gemeinsam haben.

Seit knapp zwei Wochen ist Paddy Lowe im Amt als Technischer Direktor beim Traditionsrennstall Williams. Dort begann vor 30 Jahren die Formel-1-Karriere des Briten, und kaum ein anderer hat die Entwicklung der Königsklasse so nah miterlebt, wie er. Nicht nur die Fahrzeuge haben sich im Laufe der Zeit verändert, sondern auch die Ansprüche in der Formel 1 sind größer geworden: Die Teams sind auf der Jagd nach den besten Fahrern, dem bestem Material und dem besten Personal.

"Der Grad an Professionalität, der technische Standard in der jetzigen Formel 1 ist atemberaubend im Vergleich zu der Zeit, als ich meine Karriere gestartet habe", schildert Lowe seine in den vergangenen Jahren gesammelten Eindrücke. "Wir haben hier Ingenieure von den besten Unis der Welt." Das Niveau ist extrem hoch, so der 54-Jährige weiter.

Die Ressourcen der zehn Teams klaffen weit auseinander. Die Topteams wie Mercedes, Ferrari und Red Bull verfügen über ein höheres Budget als die kleineren Mannschaften. Doch eines ist laut Lowe bei allen gleich: "Es braucht solide Arbeit, Zeit und gutes Teamwork, um sich durchzusetzen. So war es mit Mercedes und so ist es auch mit Williams." Diese Eigenschaften seien ausschlaggebend, ob es ein Team schafft, sich zu verbessern und in der Ergebnisliste einen Sprung nach zu machen.

"Du kannst in kein Team gehen und erwarten, schnelle Antworten zu finden, die dich von heute auf morgen nach vorne bringen", fügt der gebürtige Kenianer hinzu. "Die Performance-Unterschiede zwischen den Teams sind nicht so groß."

Aus 30-jähriger Erfahrung weiß der Technikchef, dass die Formel 1 "ein sehr harter Sport" ist. " Viele Leute vergessen das manchmal", ergänzt er. "Jedes Team arbeitet auf einem wahnsinnig hohen Niveau. Du kannst nicht einfach daherkommen und glauben, dass du alle schlagen kannst." Alles brauche seine Zeit, auch in der rasanten Formel 1.

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