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Sauber behält Ericsson, holt Leclerc

Das Schweizer Team setzt in der kommenden Formel-1-Saison auf Marcus Ericsson, den Protegé des Eigners, sowie Formel-2-Champ Leclerc.

Bildquelle PK: Sauber

Der Sauber-Rennstall wird in der Formel-1-WM 2018 mit der Pilotenpaarung Marcus Ericsson und Charles Leclerc an den Start gehen. Das verkündete das Team am Samstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem neuen Hauptsponsor Alfa Romeo (Bild oben) in Mailand. Diese Entscheidung kommt nicht völlig überraschend: Der 20jährige Monegasse Leclerc galt wegen seiner Verbindungen zur Alfa-Schwester Ferrari seit Wochen als gesetzt, während Ericsson dem schwedischen Teameigner Longbow Finance nahesteht.

Mit der vertieften Kooperation mit der Alfa- und Ferrari-Mutter Fiat war der Weg für Leclerc endgültig geebnet. Ein reines Juniorenteam der Scuderia wird aus Sauber aber nicht, obwohl dies offenbar der Wunsch des Fiat- und Ferrari-Präsidenten Sergio Marchionne war; nicht sein zweiter Protegé Antonio Giovinazzi erhielt den Zuschlag für das zweite Renncockpit, sondern eben Ericsson. Für diesen sprachen neben seinen "Connections" auch bessere Leistungen in der Saison 2017.

Während sich der Italiener mit der Rolle als Test- und Ersatzfahrers trösten kann, bedeutet die Bekanntgabe das Aus für Pascal Wehrlein. Der Mercedes-Junior machte sich schon seit der Erneuerung des Motorenvertrags mit Ferrari kaum noch Hoffnungen auf einen Verbleib beim Sauber-Team. Dem Deutschen bleibt somit nur seine sehr kleine Chance bei Williams, um seine Karriere in der Formel-1-WM im nächsten Jahr fortsetzen zu können.

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Giovinazzi wird vertröstet Giovinazzi wird vertröstet Vertiefte Kooperation Sauber-Fiat Vertiefte Kooperation Sauber-Fiat

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