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Formel 1: Interview

Stroll: Keinerlei Hilfe durch Massa

Lance Stroll trauert seinem ehemaligen Williams-Teamkollegen nicht hinterher: Felipe Massa habe ihn zu keinem Zeitpunkt unterstützt.

Nachdem Valtteri Bottas in der Winterpause 2016/17 von Williams zu Mercedes gewechselt war, gab Felipe Massa seinen Rücktritt vom Rücktritt bekannt, um beim britischen Team eine weitere Saison anzuhängen. Nach der Saison 2017 war für den Brasilianer aber endgültig Schluss. Sein letzter Teamkollege Lance Stroll trauert ihm keineswegs nach, denn dieser habe dem jungen Kanadier in seiner Rookiesaison in der Formel-1-WM nicht geholfen.

"Er hat mich im vergangenen Jahr in keinster Weise unterstützt. Er war ein Teamkollege wie jeder andere. Mehr steckt gar nicht dahinter", erklärte Stroll. Massa habe sich einzig und allein darauf konzentriert, sein eigenes Tempo zu verbessern. Deshalb habe er überhaupt keine Zeit gehabt, die Rolle als Mentor zu übernehmen. Stroll versteht nicht, warum viele glauben, Massa sei als Trainer oder Mentor aufgetreten. "Das war nicht der Fall", stellte er klar. "Er hat seine Arbeit gemacht, ich meine. Wer seine Hausaufgaben besser gemacht hat, ist zuerst ins Ziel gekommen."

Stroll betonte zudem, dass er aufgrund eines Teamkollegen seinen Ansatz nie ändern würde. Da sei es auch egal, ob dieser ein Jahr oder 15 Jahre Erfahrung habe. Trotzdem sei ein Fahrer mit einem großen Erfahrungsschatz für ein Team enorm wichtig. Daher glaubt Stroll auch, dass Robert Kubica als Entwicklungsfahrer sehr wertvoll für Williams sein wird. "Robert kann uns gewiss sehr helfen. Felipe hat das Team bei den Entwicklungen für das neue Reglement sehr unterstützt; Robert kann das sicherlich auch", sagte der Kanadier.

Kubica habe ein gutes Verständnis dafür, was dem Team fehle, so Stroll weiter. Außerdem habe er Williams mit Informationen über den Renault-Boliden versorgt, den er 2017 auf dem Hungaroring testen konnte. "Das ist gut. Wir können ihn gut gebrauchen. Wenn wir ihn ins Team integrieren, kann er uns dabei unterstützen, weiter nach vorne zu gelangen", sagte Stroll.

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