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Bereits heuer keine "Grid Girls" mehr

Ab der Saison 2018 wird es in der Formel-1-WM keine "Grid Girls" mehr geben – diese passten nicht zu den Werten des neuen Eigners.

In der Formel-1-WM wird es ab der Saison 2018 keine "Grid Girls" mehr geben. Das hat die Rennserie nun offiziell verkündet, nachdem schon gegen Ende des Vorjahres laut darüber nachgedacht worden ist. Marketingchef Sean Bratches erklärte: "Im vergangenen Jahr haben wir uns mehrere Bereiche angesehen, die unserer Meinung nach überarbeitet werden mussten." Dazu zählte unter anderem offenbar auch der Einsatz der oft knapp bekleideten Damen während eines Grand-Prix-Wochenendes zu Repräsentations- und Werbezwecken.

"Wir haben das Gefühl, dass dieser Brauch nicht zu den Werten unserer Marke passt", versuchte Bratches, eine Erklärung zu formulieren. Grid Girls stünden außerdem generell im Widerspruch zu den Gesellschaftsnormen der heutigen Zeit. "Wir denken nicht, dass diese Praktik angemessen oder für die Formel-1-WM relevant ist", so Bratches weiter. Übrigens gilt dieses Verbot ab sofort auch für die Rahmenrennen wie Formel 2, GP3 und Porsche Supercup.

Komplett überraschend kommt diese Maßnahme des Mehrheitseigners Liberty Media nicht. Bereits im vergangenen Jahr wurde darüber diskutiert, die Grid Girls in der Formel-1-WM abzuschaffen, was Niki Lauda noch im Dezember lakonisch mit den Worten "Haben die einen Vogel?" kommentierte; im Zuge aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen hat der Schritt weg von Frauen als reiner Blickfang aber auch viele Befürworter.

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