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FIA verbietet Nachfüllen der Öltanks

Mit ihrer neuen Direktive will die FIA endgültig verhindern, dass die Rennställe über die Ölverbrennung die Motorleistung steigern.

Die FIA zieht in Sachen Ölverbrennung bei den Teams weiter die Daumenschrauben an: In einer neuen technischen Direktive heißt es nun, dass es weder erlaubt sei, dem Auto Motoröl beizufügen noch einen zusätzlichen Öltank zu aktivieren. Es dürfe also kein Öltransfer zwischen einem Öltank und irgendwelchen Teilen des Schmiersystems des Motors stattfinden. Gerüchten zufolge hatte vor allem Ferrari mit diesem Trick im Vorjahr die Motorleistung auf einer einzelnen schnellen Runde optimiert.

Diese neue Maßnahme soll gewährleisten, dass die FIA den Ölverbrauch während des Qualifyings genau und unverzüglich überwachen kann, heißt es in der von Monopostochef Nikolas Tombazis verschickten Direktive. Seit dieser Saison müssen die Teams an einem Rennwochenende regelmäßig beweisen, dass stets die gleiche Motoröl- und Benzinspezifikation benutzt wird. Außerdem kann die FIA über Sensoren feststellen, ob der Ölverbrauch das erlaubte Limit von 0,6 Liter pro 100 Kilometer überschreitet.

Die genaue Überwachung ist angeblich auch der Grund, warum Mercedes seinen Qualifyingvorteil verloren hat. Die "Silberpfeile" haben angeblich auf eine Spezifikation aus dem Jahr 2016 zurückgerüstet, um das erlaubte Verbrauchslimit nicht zu überschreiten. Ferrari setzt diesbezüglich offenbar auf volles Risiko, was eine Erklärung für den diesjährigen Qualifyingaufwind wäre. Die Konkurrenz vermutet, dass die Scuderia auch weiterhin trickst. Man darf gespannt sein, ob diese technische Direktive der FIA Auswirkungen auf das Kräfteverhältnis haben wird.

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