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Verurteilter Ex-Teamchef soll in Haft

Der ehemalige Benetton-Teamchef Flavio Briatore ist wegen Steuerhinterziehung zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden, er beruft.

Die italienische Justiz hat Flavio Briatore fest in ihren Fängen: Der ehemalige Teamchef des Formel-1-WM-Rennstalls Benetton wurde in dieser Woche zu 18 Monaten Haft verurteilt, wie italienische Medien übereinstimmend berichten. Der Manager von Fernando Alonso war bereits mehrfach in Kontroversen verwickelt, seien es nicht erlaubte Modifikationen an der Tankanlage in der Schumacher-Ära oder der geschobene Grand Prix von Singapur 2008 im Nachfolgeteam Renault, als ein absichtlicher Unfall von Nelson Piquet junior seinem Teamkollegen, eben dem spanischen Briatore-Schützling, den Sieg zuschanzte, wofür der Italiener aus der Formel-1-WM verbannt wurde.

Nun soll er mit Steuerhinterziehung allerdings ein strafrechtlich relevantes Vergehen begangen haben. Das Urteil eines Gerichts in Genua sollte einen Schlussstrich unter einen meherer Jahre alten Fall ziehen. Briatores Luxusjacht war 2010 von den Behörden an die Kette gelegt worden. Der Vorwurf: Der Geschäftsmann habe den Besitzer des Schiffs mit Hilfe einer Briefkastenfirma auf den Jungferninseln vertuscht und auf diesem Weg Mehrwertsteuer in Höhe von 3,6 Millionen Euro unterschlagen. Zudem habe er Steuern auf Treibstoffe nicht ordnungsgemäß abgeführt.

In erster Instanz war Briatore dafür noch zu knapp zwei Jahren Haft verurteilt worden. Seine Anwälte hatten Berufung eingelegt und konnten nun in Genua einen Teilerfolg verbuchen. Das Gericht befand, dass ein Teil der Vorwürfe gegen Briatore mittlerweile verjährt seien. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich vier Jahre Gefängnis gefordert. Die Anwälte des Ex-Formel-1-Teamchefs werden auch gegen das aktuelle Urteil Berufung einlegen.

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