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Formel-1-Test: Hungaroring

Giovinazzi-Bestzeit zum Testauftakt

Antonio Giovinazzi drehte am ersten Testtag auf dem Hungaroring die schnellste Runde – drei Teams erstmals mit 2019er-Frontflügeln.

Neun der zehn Formel-1-Teams sind nach dem Grand Prix von Ungarn am Hungaroring geblieben, um von Dienstag bis Mittwoch dort Testfahrten zu absolvieren; einzig Haas macht bereits Sommerpause. Die erste Tagesbestzeit holte sich Antonio Giovinazzi mit einer Rundenzeit von 1:15,648 Minuten. Am Steuer eines Ferrari SF71H war der Italiener eine halbe Sekunde schneller als die Bestzeit von Sebastian Vettel im 3. freien Training.

Allerdings war Giovinazzi bei seinem neuen Streckenrekord, anders als Vettel am Samstag, mit Hypersoftreifen unterwegs, die am Grand-Prix-Wochenende gar nicht zur Verfügung standen. "Ich war vom Grip, den diese Reifen bieten, sehr beeindruckt. Für einen Fahrer ist das ein richtig tolles Gefühl", so der Italiener. Unterm Strich war er ganze 2,5 Sekunden schneller als Marcus Ericsson auf Platz zwei; am Mittwoch wird Giovinazzi in dessen Sauber sitzen.

Bei Testfahrten geht es aber nicht vorrangig um Rekordrunden, stattdessen stehen Entwicklungsprogramme im Vordergrund. So lieferten Force India (mit Nicholas Latifi), Red Bull Racing (mit Daniel Ricciardo) und Williams (mit Oliver Rowland) einen Vorgeschmack auf jene Frontflügel, die ab der Saison 2019 zum Einsatz kommen werden; allerdings waren insbesondere Ricciardo und Rowland die meiste Zeit dennoch mit den aktuellen Flügeln unterwegs.

Hinter Giovinazzi und Ericsson wurden die Top 5 in der Tageswertung von Brendon Hartley (Toro Rosso) sowie den beiden Formel-2-Titelrivalen Lando Norris (McLaren) und George Russell (Mercedes) abgerundet. Ricciardo kam auf Rang sechs, gefolgt von Latifi, Nico Hülkenberg (Renault), Rowland und Sean Gelael, der sich bei Toro Rosso die Testarbeit mit Hartley teilte.

Im Unterschied zu Hartley war Gelael explizit mit Reifentests beschäftigt. Der Indonesier war es auch, der mit einem Abflug in Kurve elf für den einzigen Abbruch sorgte. Eine halbe Stunde vor Schluss setzte leichter Regen ein, der eine weitere Verbesserung der Zeiten vereitelte. Die wenigsten Runden des Tages drehte Russell mit 49, da er lange an der Box stand.

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