Formel 1

Inhalt

Formel 1: News

Schafft Alonso es in die Hall of Fame?

Der ehemalige Formel-1-Pilot glaubt, dass Fernando Alonso die drei bedeutendsten Rennen der Welt gewinnen kann.

Fernando Alonso hat sich selbst das Ziel gesteckt, die "Triple Crown" des Motorsports zu gewinnen. Unter dem (nicht offiziellen) Begriff versteht man Siege beim Großen Preis von Monaco, beim Indianapolis 500 und bei den 24 Stunden von Le Mans. Bisher triumphierte der Spanier lediglich im Fürstentum, sein erster Anlauf in "Indy" im vergangenen Jahr scheiterte. Trotzdem hat der 36-Jährige die "Triple Crown" weiter fest im Blick.

Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya traut Alonso es auch durchaus zu, die zwei noch fehlenden Siege in den kommenden Jahren zu holen. "Ich denke, dass seine Chancen sehr, sehr gut stehen", erklärt der Kolumbianer, der in der Formel 1 zwischen 2001 und 2006 selbst gegen Alonso gefahren ist, gegenüber der spanischen 'Marca'. Montoya erinnert daran, dass es in Indianapolis im vergangenen Jahr fast schon geklappt hätte.

"Ehrlich gesagt hatte er alle Voraussetzungen. Honda hat ihm einen sehr guten Motor gegeben, und er hatte ein großartiges Auto. Letztendlich hat ihn nur ein Defekt gestoppt", so Montoya. Alonso führte das legendäre 500-Meilen-Rennen in Indianapolis im vergangenen Jahr zeitweise an, schied dann allerdings aus. An Le Mans hat sich der zweimalige Formel-1-Weltmeister bisher noch nicht versucht.

"Er hat ganz sicher die Fähigkeiten, es zu schaffen", ist sich Montoya sicher. Allerdings sei es "nicht einfach" - was auch ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt. Bis heute ist Graham Hill der einzige Fahrer, der alle drei Rennen gewinnen konnte. 1966 triumphierte der Brite in Indianapolis, 1972 in Le Mans, und in Monaco war der zweimalige Formel-1-Champion ganze fünfmal erfolgreich.

Interessanter Randaspekt: Montoya selbst darf auch noch von der "Triple Crown" träumen. Der Kolumbianer gewann 2003 in Monaco und siegte sogar zweimal beim Indy 500. Ihm fehlt also nur noch der Sieg in Le Mans. "Die Wahrheit ist, dass ich näher dran bin als er", erklärt er daher mit einem Lächeln im Hinblick auf Alonso. Einen zukünftigen Start in Le Mans möchte er nicht ausschließen.

"Es würde Spaß machen, es zu versuchen", so der mittlerweile 42-Jährige. "Wir haben beide keine Angst davor, neue Dinge auszuprobieren", erklärt Montoya und ergänzt: "Wenn man jung ist und in der Formel 1 fährt, dann glaubt man, dass es daneben nichts anderes gibt." An diesem Wochenende gehen Alonso und Montoya bei den 24 Stunden von Daytona an den Start - möglicherweise als Vorbereitung auf einen zukünftigen Start in Le Mans.

Drucken

Ähnliche Themen:

07.01.2018
Motorsport: News

Die Rennamazone plant heuer Starts bei den 500 Meilen von Daytona und Indianapolis, doch bislang hat sie noch keine Teams gefunden.

23.04.2017
Formel 1: News

Eine Machbarkeitsstudie soll Aufschluss darüber geben, ob ab 2019 weiter die IndyCar-Serie in Kalifornien gastiert oder die Königsklasse zurückkehrt.

06.08.2016
Motorsport: News

Alexander Rossi taktiert für 2017 zweigleisig: "Möglichkeit Indycar zu fahren" - Ein Manor-Cockpit für 2016 lehnte der Amerikaner aber bereits ab.

Motorsport: News Siedler: Blancpain GT im Lexus RC F GT3

Emil Frey Racing hat den Tiroler für alle zehn Rennen inklusive der 24 Stunden von Spa-Francorchamps verpflichtet.

Dynamischer Tausendsassa Harley-Davidson Sport Glide - erster Test

Harley-Davidson machte aus den Baureihen Softail und Dyna die neue Softail. Jüngster Ableger: Die Sport Glide, eine Mischung aus Cruiser und Roadster.

Ein Hauch von SUV Mercedes E 220 d All-Terrain - im Test

Die Mercedes E-Klasse All-Terrain bietet mit Höherlegung, Luftfederung und Allradantrieb eine Alternative für SUV-Verweigerer. Im Test als 194-PS-Diesel.

WRC: Schweden-Rallye Nach SP 11: Neuville vor Breen

Die Hyundai-Dreifachführung wurde am Samstagvormittag durch Citroën-Pilot Craig Breen gesprengt.