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Force India: Stroll hält sich zurück

Anders als Vijay Mallya trifft Lawrence Stroll keine sportlichen Entscheidungen und beschränkt sich auf finanzstrategische Pläne.

Seit er als Geldgeber seines Sohnes Lance bei Williams engagiert ist, wird Lawrence Stroll nachgesagt, er sei ein Hans Dampf in allen Gassen. Kein Meeting fände ohne den milliardenschweren Modeunternehmer statt, kaum ein Moment an der Box verginge ohne seine Präsenz, heißt es. Seit seinem Einstieg bei Force India dürfte sich Strolls Herangehensweise aber grundlegend verändert haben.

Als der Kopf eines Investorenkonsortiums halte er sich zurück, meinte der neue Teamchef Otmar Szafnauer: "Er ist Teilhaber, aber nicht Rennleiter, und in dieser Rolle bringt er sich ein. Er überlegt sich, wie viel Geld wir im kommenden Jahr ausgeben und stellt Pläne für drei, vier, fünf Saisonen auf."

In sportlichen Belangen würde Stroll Fragen stellen und Entscheidungen verstehen wollen, sie aber nicht treffen oder absegnen lassen – ganz anders als Vijay Mallya, der bis zum Haftbefehl gegen ihn selbst Teamchef war und an dem bei Force India kein Weg vorbeiführte. Szafnauer sieht sich gestärkt: "Wenn alle Entscheidungen aus einer Hand kommen, ist es mir lieber. Wenn ich verantwortlich bin, brauche ich auch die Befugnis, sie durchzusetzen", sagte er.

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