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Mallya tritt als Geschäftsführer zurück

Vijay Mallya bleibt Teamchef und Teilhaber bei Force India, übergibt den Posten als Geschäftsführer aber an seinen Sohn Sidhartha.

Vijay Mallya ist von seinem Posten als Geschäftsführer des Formel-1-Teams Force India zurückgetreten, wie aus einem Auszug des britischen Handelsregisters hervorgeht. Der 62jährige Multimillionär bleibt jedoch nomineller Teamchef und mit 42,5 Prozent am Rennstall beteiligt.

Mallya legte die Funktion aufgrund juristischer Schwierigkeiten, u.a. seiner drohenden Auslieferung von Großbritannien in seine Heimat Indien, nieder, die das Team unter Umständen in rechtliche Probleme hineinziehen hätte können. Zudem blieb ihm zuletzt nicht genügend Zeit, um sich seinen Verpflichtungen zu widmen.

Seine eingeschränkte Reisefreiheit sorgt für weitere Probleme. Hinzu kam, dass sich Mallya kürzlich einer Operation an seiner Ohrspeicheldrüse unterziehen musste. Die Nachfolge tritt sein Sohn Sidhartha Mallya an; es ist also davon auszugehen, dass sich auf operativer Ebene und am allgemeinen Kurs wenig ändern wird.

Neuerliche Verkaufsgerüchte dürften damit im Keim erstickt worden sein, schließlich bleiben auch alle übrigen Force-India-Teilhaber an Bord: Subrata Roy hält über seine Firma weiterhin 42,5, die Mol-Familie die übrigen 15 Prozent. Wichtiger dürfte gegen Ende der Saison die neue Namensgebung des Teams werden, da Mallya darauf erpicht ist, den Bezug zu Indien loszuwerden.

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F/India mit Imageproblem F/India mit Imageproblem Vijay Mallya erneut in Haft Vijay Mallya erneut in Haft

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