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Formel 1: Analyse

5 Gründe für GP-Sieg von Hülkenberg

Nico Hülkenberg möchte einen traurigen Rekord abschütteln, die Chancen auf seinen Durchbruch stehen 2019 aber so gut wie nie zuvor.

160 Grands Prix hat Nico Hülkenberg bereits bestritten, aber in keinem einzigen davon stand er auf dem Podium. Ein trauriger Rekord, denn das hat vor ihm in der Formel 1 noch keiner geschafft. "Das ist auch eine Leistung: Ich bringe keine Leistung, aber bin immer noch da", hat er einmal selbstironisch gelacht.

2019 muss Hülkenberg mit 31 endlich den Durchbruch schaffen, wenn er seine großen Ziele in der Königsklasse noch erreichen will. Überall, wo er bisher angetreten ist, hat er gewonnen - nur in der Formel 1 nicht. Es wird Zeit, das zu ändern. Und seine Chancen auf den ersten Sieg (oder zumindest den ersten Podestplatz) standen noch nie so gut.

1) Das Gewicht: Das Mindestgewicht wird 2019 nicht für Auto und Fahrer gesamt gemessen, sondern die Fahrer (inklusive Helm, Overall und Sitzschale) werden separat gewogen. Mindestgewicht: 80 Kilogramm - ansonsten muss Ballast angebaut werden. Ein Vorteil für schwere Fahrer wie Nico (78 Kilogramm), die bisher benachteiligt waren.

2) Das Talent: Formel BMW, A1GP, Formel 3, GP2, 24 Stunden von Le Mans: Wo Nico auch angetreten ist, er hat immer gewonnen! Nur in der Formel 1 nicht. Mit dem richtigen Auto ist das nur eine Frage der Zeit. Denn das Talent dafür hat er. An seinen guten Tagen wird sich selbst Daniel Ricciardo an ihm die Zähne ausbeißen.

3) Die Ressourcen: Renault hat in den vergangenen Jahren enorm aufgestockt. Mit 1.200 Mitarbeitern an den Standorten Enstone (wo einst auch Michael Schumachers Weltmeister-Benettons gebaut wurden) und Viry ist das Team das drittgrößte hinter Ferrari und Mercedes. Auch das Equipment in der Fabrik wurde modernisiert.

4) Der Ehrgeiz: Nico weiß genau: Wenn er 2019 gegen Daniel Ricciardo untergeht, ist der Traum von der großen Formel-1-Karriere vorbei. Das wird er nicht zulassen, weil er noch eine Rechnung offen hat. Ebenfalls hilfreich, dass er bei den Wintertests noch nicht mit dem R.S.19 zufrieden war. Da ist viel Entwicklungsspielraum, den andere nicht.

5) Die Statistik: Nico ist seit 2017 der Fahrer mit den meisten Rennteilnahmen, der es nie aufs Podium geschafft hat (davor: Adrian Sutil). Das wird seinem Können nicht gerecht. Die meisten Starts ohne einen Grand-Prix-Sieg, nämlich 208, hat Andrea de Cesaris. Ein Rekord, den der Emmericher hoffentlich nicht brechen wird.

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