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Rückkehr nach Sepang schon 2022?

War es kein Abschied für immer? Nach einem Regierungswechsel zeigt Malaysia Interesse, in drei Jahren wieder einen Grand Prix abzuhalten.

Malaysia hatte bereits mit der Formel-1-WM abgeschlossen, doch obwohl das südostasiatische Land erst 2017 freiwillig auf weitere Grands Prix verzichtete, wird nun über eine Rückkehr von Sepang nahe Kuala Lumpur in den Rennkalender nachgedacht.

Dieser Stimmungswechsel hat vor allem einen politischen Hintergrund, wie Autoweek und Fox Sports berichten, denn seit dem Vorjahr heißt der malaysische Premierminister erneut Mahathir bin Mohamad. Während seiner ersten Amtszeit bis 2003 wurde die Strecke gebaut und international etabliert, nun macht er sich offenbar für eine Wiederbelebung des Grand Prix stark.

"Er hat bereits den Wunsch geäußert, dass die Formel 1 eines Tages zurückkehren soll", sagte Streckenchef Razlan Razali. Malaysia werde jedoch nicht um jeden Preis wieder ins Grand-Prix-Geschäft einsteigen: "Nach unserem letzten Rennen im Jahr 2017 sollen mindestens fünf Jahre ins Land gehen." 2022 könnte ein Rennen in Malaysia also wieder zum Thema werden.

In dieser Zeit des Abwartens wolle man die Entwicklung der Formel-1-WM genau verfolgen, schließlich hatte Malaysia den Rückzug vor zwei Jahren mit hohen Lizenzgebührnen und der vergleichsweise geringen Rendite begründet.

"Die Formel 1 entwickelt sich über die nächsten zwei, drei Jahre sicherlich weiter", meinte Razali, "auch der Rennsport wird besser werden." Doch das muss nicht automatisch ein Comeback in Sepang bedeuten, wie er mit Blick auf Liberty Media, dem Mehrheitseigner der Rennserie, betonte: "Wenn es jetzt vermehrt Stadtrennen haben will, wollen vielleicht wir zurück, aber es will uns nicht. Wir müssen einfach abwarten."

In der Tat plant Liberty in den kommenden Jahren eher neue Strecken zu besuchen, keine Rückkehr auf Traditionskurse: Hanoi in Vietnam soll schon nächstes Jahr mit einem Stadtkurs zum Kalender stoßen, in den USA ist seit geraumer Zeit ebenfalls ein Rennen in den Straßen von Miami angedacht, bisher aber unbestätigt.

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