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"Rassismus wird lange Problem bleiben"

Lewis Hamilton hatte sich auf Social Media jüngst zum Thema Rassismus gemeldet: Der Engländer glaubt nicht, dass man dieses Problem bald lösen kann.

Rassismus ist in der heutigen Welt immer noch ein großes Thema. Egal ob in der Politik, der Gesellschaft oder einfach beim Sport: Menschen wegen einer anderen Hautfarbe oder Herkunft zu beschimpfen oder diskriminieren, ist ein gegenwärtiges Problem. "Es ist echt verrückt, dass es in der heutigen Zeit noch sehr, sehr prominent ist - es ist überall auf der Welt", meint Weltmeister Lewis Hamilton. "Das ist echt traurig."

Anlass war zuletzt ein Fußballspiel zwischen England und Montenegro, bei dem dunkelhäutige Nationalspieler Englands von montenegrinischen Fans durch Affenlaute und Schmähgesänge rassistisch beleidigt wurden - kein unübliches Bild in Stadien. Hamilton hatte daraufhin bei Twitter gepostet: "Was ihr euch anhören musstet, war verachtenswert, komplett inakzeptabel. In keinem Sport sollte Platz für so etwas sein."

Als Mensch mit dunklerer Hautfarbe ist auch der Mercedes-Pilot ein logisches Ziel, vor allem da er so prominent in den sozialen Netzwerken unterwegs ist. Doch genau durch seine Marke und sein Auftreten kann er auch eine Menge Menschen beeinflussen. "Ich bin in einer privilegierten Situation, dass ich eine Menge Macht habe", sagt er. Doch mit großer Macht kommt auch große Verantwortung - das weiß der Engländer.

Er muss sich genau überlegen, was er postet und zu welchem Thema er seine Meinung abgibt. "Es gibt viele Sachen, die ich nicht poste, die ich eigentlich posten möchte. Man muss eine Balance halten, denn ich habe sowohl ältere Follower als auch jüngere Follower", so Hamilton. Es gebe viele Probleme auf der Welt, und er müsse sich entscheiden, welche er ansprechen möchte.

"Einige Dinge kann ich auf Social Media posten, wo Leute dann reagieren und eine Konversation starten", sagt er. Und er hofft, dass unter seinen Followern einige dabei sind, die noch mehr Macht haben, Dinge in der Welt auch wirklich zu ändern und eine Meinung zu erschaffen.

Doch wie man Rassismus aus der Welt schaffen kann, da ist Hamilton überfragt. "Darauf habe ich keine Antwort", zuckt er mit den Schultern. "Vielleicht müssen die Leute einfach mehr dagegen vorgehen. Man sollte etwas tun, und die Leute sollten viel strikter bei dem Thema sein." Er sieht vor allem Eltern in die Pflicht, die ihren Kindern die richtige Botschaft mitgeben sollten. Und diese geben das dann an ihre Kinder weiter.

Allerdings glaubt der Mercedes-Pilot nicht, dass das Problem in naher Zukunft aus der Welt verschwindet. "Es ist toll, wenn Leute Unterstützung leisten, aber es sieht nicht danach aus, als würde sich das irgendwann in naher Zukunft ändern."

Hamilton selbst wurde insbesondere in seiner Anfangszeit in der Formel 1 stark angefeindet. So saßen Fans bei Testfahrten in Barcelona mit schwarzen Perücken und einem schwarzbemalten Gesicht auf der Tribüne. "Hamiltons Familie" stand auf ihren T-Shirts. In der Königsklasse spielt Rassismus vor allem in Foren noch eine große Rolle - auf den Tribünen weniger. Das ist im Fußball beispielsweise anders.

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