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Ricciardo: "RB wäre mehr Risiko gewesen"

Daniel Ricciardo erklärt, dass in seinen Augen ein Verbleib bei RBR riskanter gewesen wäre als sein Wechsel zu Renault...

Renault ist in der vergangenen Saison mit der Verpflichtung von Daniel Ricciardo ein echter Coup gelungen. Der Ex-Red-Bull-Fahrer gilt als einer der besten Piloten in der Formel 1 und hat in seiner Karriere sieben Siege eingefahren. Renault liegt in der Hackordnung deutlich hinter Renault, was den 30-Jährigen nicht daran hinderte, zum französischen Werksteam zu wechseln.

In der Saison 2019 hat Renault mit vielen Problemen zu kämpfen. Aufgrund der Haltbarkeit des Motors und der wenigen Updates straucheln die Franzosen, weshalb das Team in der Konstrukteurswertung auf Platz fünf hinter McLaren liegt. Das Ziel, bis zur Saison 2021 um den Titel zu kämpfen, scheint in weite Ferne gerückt zu sein.

Ricciardo, der es bei RB gewohnt war, auf das Podium zu fahren, muss sich im Jahr 2019 mit Plätzen im Mittelfeld zufriedengeben. Sein bestes Resultat war bisher der sechste Platz in Kanada. Der Grand Prix von Frankreich könnte die Wende bringen, denn dann will Renault einen neuen Motor und eine überarbeitete Aerodynamik einsetzen.

Trotz der vielen Probleme, die Ricciardo mit Renault hat, sieht er den Wechsel zu den Franzosen als richtig an. Er sagt gegenüber 'The Guardian': "Es war das Größte, was ich je gemacht habe, größer als mein Umzug nach Europa. Mit Red Bull hätte es nicht viel besser werden können. Es wäre risikoreicher gewesen, dort zu bleiben.

Die Aufgabe bei Renault hat den Australier gereizt: "Renault ist sehr spannend. Ich will das schaffen, was Lewis mit Mercedes geschafft hat. Das hat mich sofort motiviert." Der erfahrene Formel-1-Rennfahrer stellt klar, dass das Geld bei Renault kein Anreiz für den Wechsel gewesen sei. Er sagt: "Es ist nicht wahr, dass ich bei Renault wegen des Gehalts unterschrieben habe. Ich habe das Ziel, hier erfolgreich zu sein."

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