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Webber: Alonso hatte seine Chance

Mark Webber glaubt nicht an ein Formel-1-Comeback von Fernando Alonso und gibt eher den „wilden Jungen“ eine Chance.

Die Tür hat er sich ein Stück offengelassen: Fernando Alonso hat bei seinem Rücktritt aus der Formel 1 stets betont, dass er sich ein Comeback vorstellen könne. Voraussetzung wäre aber, dass er wieder um WM-Titel fahren könne. In Bahrain saß er bei Testfahrten selbst hinterm Steuer des McLaren MCL34.

Doch ob es wirklich dazu kommt? Der frühere Formel-1-Pilot Mark Webber, ein guter Freund Alonsos, hat seine Zweifel. "Ich wäre überrascht, sehr überrascht", sagt Australier gegenüber 'Sky'.

"Ehrlich gesagt hatte er seine Chance. Er hatte eine hervorragende Karriere in der Formel 1, aber jetzt ist es Zeit für die jungen Wilden: Schaut euch Leclerc an oder Norris oder George Russell. Da kommen einige tolle Talente durch. Das ist, wonach der Sport momentan sucht."

Fernando Alonso sei in jeder Hinsicht ein großer Name, aber man müsse die nächste Seite aufschlagen, so der 42-Jährige weiter. "Es wäre eine große Überraschung, wenn er beispielsweise bei Red Bull landen würde. Aber in der Formel 1 weiß man nie."

Webber fuhr selbst zwischen 2007 und 2013 im Team von Christian Horner. Bekannt wurde er im deutschsprachigen Raum vor allem für seine teaminternen Duelle mit Sebastian Vettel. Nach dem Ende seiner Formel-1-Karriere wurde er 2015 im Porsche-LMP1-Team Langstrecken-Weltmeister.

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