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Formel 1: Launch

Geht es mit dem MCL34 endlich voran?

McLaren setzt 2019 auf zwei neue Fahrer. Nun stellte der Rennstall den MCL34 vor, mit dem man aus dem hinteren Mittelfeld raus will.

Bildquelle: McLaren

Mit bekannten Farben geht McLaren in die Formel-1-WM 2019: Der einstige Erfolgsrennstall hat seinen neuen Boliden, den MCL34, in der heimischen Fabrik in Woking vorgestellt – wie erwartet bleibt das Team beim bisherigen Orange, also jener Farbe, mit der Teamgründer Bruce McLaren in den 60er Jahren die ersten großen Erfolge gefeiert hatte.

Fernando Alonso hat nach vier Jahren das Team und damit auch gleich die Formel-1-WM verlassen, und auch der zuvor in anderen Serien so erfolgreiche Stoffel Vandoorne musste unverrichteter Dinge gehen. Dafür gibt es bei McLaren nun frisches Blut: Carlos Sainz junior kommt von Renault und soll die Rolle des erfahrenen Nummer-eins-Piloten übernehmen. An der Seite des Spaniers fährt mit Lando Norris ein Rookie, der als großes Talent gehandelt wird und 2017 die Formel-3-EM gewinnen konnte; im Vorjahr wurde er Vizemeister der Formel 2.

Frischen Wind gibt es derweil nicht nur in den Cockpits, sondern auch an der Boxenmauer: Nachdem Rennleiter Éric Boullier bereits im vergangenen Sommer seinen Platz räumen musste, kommt nun der ehemalige Porsche-Teamchef Andreas Seidl als Geschäftsführer des Rennstalls. Der Deutsche wird seinen Dienst jedoch erst am 1. Mai antreten. Zudem kommt James Key als Technikchef von Toro Rosso; wann dieser seine Arbeit aufnehmen darf, ist allerdings noch nicht bekannt. Als Sportdirektor agiert weiterhin Champcar-Legende Gil de Ferran.

Den bisher letzten Podestplatz hat McLaren beim Saisonauftakt 2014 in Melbourne geholt, damals aber noch mit Mercedes-Motor. Den letzten Sieg hatte man eineinhalb Jahre zuvor durch Jenson Button in Brasilien gefeiert. Ab 2015 folgten drei katastrophale Jahre mit Honda, ehe man im Vorjahr zu Renault wechselte – doch auch die Franzosen brachten keine sofortige Besserung. Ob man den gewünschten Aufwärtstrend in dieser Saison einleiten kann, wird sich frühestens bei den Barcelona-Testfahrten in der kommenden Woche zeigen.

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