Formel 1

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Kühlen Kopf bewahren!

Während sich "Jungle Boy" Pizzonia auf die tropischen Temperaturen freut, arbeitet das Team an der Optimierung der Kühlsysteme.

Wie alle 20 F1-Piloten haben sich auch die beiden Jaguar-Piloten Antonio Pizzonia und Mark Webber nach dem enttäuschenden Doppelausfall zu Saisonbeginn bereits am Ort des Geschehens nahe Malaysia eingefunden, um dort den „heißesten Grand Prix des Jahres“ zu bestreiten. Auf neue Erkenntnisse können die Freitagstester aus Milton Keynes dabei nicht bauen, da man seit Australien keine Testfahrten bestritten. Stattdessen hat man sich in der heimischen Fabrik auf das Rennen vorbereitet und dort den doppelten Aufhängungsschaden von Melbourne untersucht…

Antonio Pizzonia:
„Ich verließ Melbourne nach meinem ersten Rennen mit gemischten Gefühlen. Ich war beeindruckt von der Art, wie das Team arbeitet, und sehr zufrieden damit, wie viel ich am gesamten Wochenende lernen konnte, obwohl ich wirklich mehr Zeit auf der Strecke vor dem Rennen und Qualifying gebraucht hätte. Das Ersatzauto wird in Malaysia nächste Woche für mich abgestimmt sein, und zusammen mit meinem Rennauto möchte ich so viele Kilometer wie möglich während der Freitagstests und freien Trainings zurücklegen. Ich war noch nie in Malaysia und bin noch nie dort gefahren. Die Strecke in Sepang sieht sehr interessant aus und sollte sich als sehr schön erweisen, besonders einige der schnellen Kurven. Die Hitze und Feuchtigkeit werden ohne Zweifel eine Schlüsselrolle spielen, aber wenn ich die Wahrheit sagen soll, freue ich mich darauf, unter diesen Bedingungen zu fahren, da ich diese aus Brasilien gewohnt bin, wo die Streckenoberfläche schon mal anfängt zu schmelzen!“

Mark Webber:
„Sepang ist eine der neuesten Strecken im Kalender und definitiv eine der besten. Die Strecke ist eine der wenigen, die richtige Überholmöglichkeiten bietet. Mit den beiden Haarnadeln und den langen Geraden gibt es normalerweise viel Action für die Fahrer und die Fans. Die lange Boxengerade läßt uns über 300 km/h erreichen, und dies ergibt - zusammen mit den 15 Kurven - ein spannendes und herausforderndes Rennen. Unsere Strategie für diese Strecke wird über das Wochenende verteilt sein. Antonio und ich werden versuchen so viele Runden wie möglich vor dem Qualifying zu fahren, um die Rennreifen und das Setup zu optimieren. Die Luftfeuchtigkeit während des Rennens kann überwältigend sein, nicht nur für mich, sondern auch für das Auto. Mit diesem Wissen wird das Team Zusatzmaßnahmen ergreifen, um die Effizienz der Kühlsysteme des Autos zu verbessern.“

David Pitchforth, Geschäftsführer:
„Wir waren nach dem Doppelausfall in Australien alle sehr enttäuscht, aber da wir die Probleme verstanden und beseitigt haben, gehen wir mit der ermutigenden Pace des letzten Rennwochenendes optimistisch in den Malaysia-GP. Die neue Saison macht es sehr schwer zu verstehen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen, und selbst nach Australien gibt es noch eine gewisse Unsicherheit unter den Teams. Da verschiedene Fahrer verschiedene Spritmengen fuhren und dann mit diesen Strategien ins Rennen gingen, ist es schwierig, Performance-Vergleiche zu ziehen. Was wir jedoch verstehen ist das Potential unseres Pakets. Melbourne hat uns klar gezeigt, dass der Jaguar R4 ein sehr gut ausbalanciertes Paket besitzt, und unser Ziel in Malaysia ist dies voll auszunutzen…“

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GP von Malaysia

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