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Grand Prix von Bahrain 2013

„Dürfen uns keine Illusionen machen!“

Mercedes-Sportchef Toto Wolff freut sich über die Rosberg-Pole, glaubt aber auch, dass einige Konkurrenten im Quali für das Rennen gearbeitet haben…

Nico Rosberg vor dem Rest der Welt. Das ist das etwas überraschende Ergebnis der Qualifikation zum Großen Preis von Bahrain. Der deutsche Mercedes-Fahrer setzte sich in der Wüste mit 1:32.330 Minuten um satte zwei Zehntel gegenüber Sebastian Vettel (Red Bull Racing) durch und ließ auch Fernando Alonso (Ferrari) klar hinter sich.

Im Kurzinterview nimmt Mercedes-Sportchef Toto Wolff Stellung zu diesem Resultat und zeigt sich gespannt, was das für das vierte Formel-1-Saisonrennen bedeutet.

Toto, Poleposition in Bahrain. Wo kommt dieses Tempo denn so plötzlich her?

Über eine Poleposition muss man sich freuen. Da gibt es gar nicht zu sagen. Ich frage mich: Kommt der Speed von uns? Das wäre erfreulich. Ich glaube, dass wir auch etwas gefunden haben. Die Jungs haben perfekt gearbeitet. Wir dürfen uns aber keine Illusionen machen.

Es gibt ein paar Autos, die am Vormittag extrem stark ausgesehen haben. Die haben meiner Meinung nach massiv für das Rennen gearbeitet. Ich glaube nicht, dass wir von einem Lotus oder einem Red Bull gesehen haben, was auf einer schnellen Runde möglich war. Wir waren aber auch nicht so naiv. Das muss man schon sagen. Doch unterm Strich zählt es am Sonntag.

Glauben sie, die Konkurrenz taktiert und legt die Qualifikation - wie schon in China - komplett auf das Rennen aus?

Davon bin ich überzeugt.

Was hattet ihr euch vom Qualifying eigentlich erwartet?

Wir wussten vor dem Qualifying nicht genau, was die Anderen tun würden. Wir haben dann versucht, wieder einen Kompromiss zwischen Qualifikation und Rennen zu suchen.

Jetzt muss man mal sehen, wie sehr konservativ die anderen Teams an diese Sache herangegangen sind. Man sieht ganz unterschiedliche Reifenstrategien - auch schon im Qualifying. Am Sonntag wird es also sehr interessant für die Zuschauer.

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Qualifying - Ergebnis Qualifying - Ergebnis Mercedes vorsichtig optimistisch Mercedes vorsichtig optimistisch

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