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Grand Prix von Bahrain 2013

"Das war ein ziemlich üblicher Freitag"

Kimi Räikkönen zeigt sich sowie das gesamte Lotus-Team zufrieden mit der heutigen Bestzeit, er hatte jedoch keine fehlerfreie Fahrt.

Kimi Räikkönen absolvierte am Freitag im 2. Freien Training zum Großen Preis von Bahrain in 1:34.154 Minuten die schnellste Zeit des Tages. Teamkollege Romain Grosjean, der für dieses Wochenende ein neues Chassis erhalten hat, belegte mit 0,477 Sekunden Rückstand den siebten Rang.

"Es ist schön, Schnellster zu sein, aber du weiß nie, was die anderen machen", so Räikkönen. "Wir haben einfach an unserem Programm festgehalten, und haben nicht allzu viel Notiz davon genommen, was ansonsten noch passiert ist. Auf meiner schnellsten Runde habe ich mir in den letzten Kurven einen Fehler erlaubt, es kann also noch mehr Zeit gefunden werden."

"Es ist schwierig, hier das Setup richtig hinzubekommen, und der Wind kann einen großen Unterschied ausmachen. Es kann dir teilweise die Arbeit leichter machen, teilweise jedoch auch etwas schwerer. Das war heute kein schlechter Start, die Dinge sind nicht ganz genau so, wie wir sie haben möchten, aber wir sind ordentlich schnell. Lasst uns also schauen, was wir erreichen können."

Ist seiner Meinung nach die Pole-Position möglich? "Ich weiß es nicht. Morgen wird das eine ganz andere Geschichte. Es war ein Freitag, er ist was er ist. Es war nicht ideal." Und ist das Auto besser als in Malaysia? "Da gibt es nicht viel zu vergleichen. Viel geändert haben wir nicht." Und ist das Auto gut genug, um zu gewinnen? "Keine Ahnung."

"Das neue Chassis fühlt sich gut an", so Grosjean. "Heute haben wir daran gearbeitet, die richtige Korrelation zwischen Chassis, Setup und Reifen hinzubekommen, um alles aus ihnen herauszuholen. Es ist einfach zu wissen, was man möchte, das Schwierige ist es, die kleinen Details in den Griff zu bekommen. Aber wir kommen der Sache näher und es war ein positiver Tag. Wir haben gesehen, dass Kimi heute der Schnellste war, das beschert uns für morgen ein großes Ziel."

Der Chefingenieur ist zufrieden

"Das war für uns ein ziemlich üblicher Freitag", so Alan Permane, Chefingenieur des Teams. "Heute Vormittag kümmerten wir uns um die Arbeit am Setup, bevor wir uns auf Longruns und die Geschwindigkeit im Rennen mit viel Benzin an Bord sowie auf die Analyse der Abnutzung auf beiden Reifenmischungen am Nachmittag konzentrierten. Dabei gab es keine Probleme oder Unterbrechungen im Programm."

"Wir waren in der Lage, beide zugewiesenen Reifenmischungen unter den heißen Bedingungen heute ordentlich unter Druck zu setzen, generell waren die Autos gut ausbalanciert. Romain ist mit einem neuen Chassis unterwegs und ist mit dem Auto alles in allem zufrieden. Wir hoffen aus diesem Grund auf ein aufregendes Qualifying morgen."
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