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Grand Prix von Bahrain 2013

Vettel und Webber werden im Rennen stark sein

Zwar hat Vettel die Pole verpasst, doch in den Longruns fuhr er gute Zeiten, zudem sparte er einen Reifensatz. Auch Webber setzte mehr auf das Rennen.

Sebastian Vettel musste sich in der Qualifikation zum Großen Preis von Bahrain in Manama Nico Rosberg geschlagen geben, und zwar um gleich 0,254 Sekunden.

Teamkollege Mark Webber kam mit 0,748 Sekunden Rückstand auf Position fünf, nach seiner Kollision beim vergangenen Rennen und die erfolgte Strafversetzung wird er sich jedoch am Start mit Position sieben zufrieden geben müssen.

"Ich bin darüber nicht enttäuscht", so Vettel über seinen zweiten Rang. "Gut gemacht von Nico, das war eine starke Runde, das war sein Tag. Als ich die Ziellinie überquerte und auf dem Bildschirm sah, dass ich Zweiter bin, wusste ich nicht, um wie viel ich die Pole verpasst habe, denn die Runde war in Ordnung."

"Als mir der Abstand zum ersten Platz gesagt wurde, war klar, dass er sogar mit einer perfekten Runde heute unschlagbar gewesen wäre. Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden. Wir haben es geschafft, während des Qualifyings ein paar Reifen zu sparen, und morgen wird sich alles um die Abnutzung der Reifen drehen. Wir werden sehen, was passiert. Es ist gut, von der Spitze zu starten."

"Ich hätte in dieser Einheit gern etwas mehr aus dem Auto herausgeholt und wäre gern weiter vorn gelandet", so Webber. "Aber der siebte Rang mit einer Strafe ist nicht das Ende der Welt. Wir haben eine andere Reifenstrategie als einige der anderen, und es ist ein langer Grand-Prix. Lasst uns sehen, wie es für uns laufen wird."

"Ich bin stolz, morgen meinen 200. Grand Prix zu starten. Als ich ein junger Kerl war und in der Formel 1 ankam, dachte ich nie, dass ich so lange im Sport sein würde. Ich hatte ein paar unglaubliche Höhen und ein paar harte Tiefen, aber so ist es nun mal im Top-Sport."

"In dieser Zeit habe ich eine Menge gelernt, über mich selbst und über das Leben, und ich fahre in diesem Sport immer noch sehr stark, genieße es immer noch sehr. Es ist eine weitere Statistik, aber es wäre gut, gleichzeitig ein zählbares Ergebnis zu erzielen."

"Dies war eine sehr knapp umkämpfte Qualifyingeinheit", so Teamchef Christian Horner. "Wir haben an einem Plan festgehalten, den wir vor dem Qualifying aufgestellt haben. Dabei verwendeten wir in jeder der Einheiten einen Satz weicher Reifen. Sebastian leistete tolle Arbeit, indem er sich neben Nico Rosberg in der ersten Reihe qualifizierte."

"Mark wird sich trotz seiner Strafversetzung um drei Positionen auf dem siebten Platz aufstellen, und mit der Art und Weise, wie man auf dieser Strecke überholen kann, wird er in der Lage sein, von dort Fortschritte zu erzielen. Dies war also ein sehr solides Qualifying, und eines, auf dem wir hoffentlich morgen im Rennen aufbauen können. Gutgemacht von Nico, der sich heute die Pole geholt hat."

"Bahrain bietet für den Motor ein paar einzigartige Herausforderungen", so Thierry Salvi von Renault. "Dazu zählen die sehr hohen Lufttemperaturen und die niedrige Luftfeuchtigkeit. Für die Kühlsysteme kann dies schwierig werden, und dies ist etwas, das wir genau beobachten müssen um sicherzustellen, dass es nicht zu einem Problem wird."

"Gleichzeitig führt die Tatsache, dass hier während des Jahres kaum gefahren wird dazu, dass sich Streckenbedingungen sehr rutschig sind. Wir haben aus diesem Grund die Einstellungen des Motors optimiert, um die Haftung zu verbessern. Alles in allem ist dies heute ein positives Ergebnis, dies ermöglicht uns bei der morgigen Strategie viele Optionen."

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