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Grand Prix von Bahrain 2013

Von wegen Podium…

Polesetter Nico Rosberg wurde im Rennen sukzessive durchgereicht. Am Ende landete er hinter seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton.

Lewis Hamilton und Nico Rosberg beendeten den Großen Preis von Bahrain auf den Positionen fünf und neun. Beide Fahrer kämpften besonders zu Beginn des Rennens mit den hohen Temperaturen.

Hamilton fuhr mit einer Dreistoppstrategie von Startplatz neun auf Position fünf nach vorne. Rosberg startete von der Pole-position und musste am Ende seines dritten Stints auf eine Vier-Stopp-Strategie wechseln und wurde damit massiv zurückgereicht.

"Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden", so Hamilton. "Es war ein schwieriges Wochenende für uns, aber wir haben uns durchgekämpft und Platz fünf ist eine gute Schadensbegrenzung. Mein Rennen begann ganz und gar nicht gut. Ich habe auf die Reifen geachtet, hatte aber auf den ersten beiden Stints trotzdem Probleme und büßte Positionen ein."

"Als die Temperaturen fielen, wurde mein Auto schneller und ich fand den nötigen Grip, um anzugreifen und den Abstand zu verringern. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, am Ende des Rennens gegen Mark Webber zu kämpfen. Das war wirklich wichtig für uns und ich war entschlossen, ihn zu überholen."

"Es war ein schöner, sauberer Zweikampf Rad an Rad. Ich bin sehr stolz auf unsere Leistung in den ersten vier Saisonrennen und der dritte Platz in der Fahrer-Weltmeisterschaftswertung ist weit mehr, als wir erwartet hatten. Dennoch müssen wir weiter Gas geben und unsere Performance steigern. Wir geben im Moment alles und wenn uns der nächste Schritt gelingt, können wir den Rückstand aufholen."

"Das war leider ein schwieriger Tag für mich", trauert Rosberg einer verpassten Chance nach. "So schön es war, von der Pole-Position zu starten, so hart war es, am Ende als Neunter ins Ziel zu kommen. Ich habe mich heute im Auto nicht wohl gefühlt und es hat auf der Strecke nicht viel Spaß gemacht."

"Wir wechselten am Ende meines dritten Stints auf eine Vier-Stopp-Strategie, aber das half uns nicht genügend. Unsere Hinterreifen bauten zu stark ab und am Schluss hatte ich große Schwierigkeiten und konnte nicht mehr ausreichend angreifen."

"Es liegt viel Arbeit vor uns. Wir müssen herausfinden, warum unsere Renn-Pace nicht so gut ist wie unsere Performance im Qualifying. Hoffentlich können wir bis zum Europaauftakt auf diesem Gebiet einige Fortschritte erzielen."

"Zu Beginn des Rennens, als die Streckentemperaturen am höchsten waren, hatten wir große Probleme", gibt Teamchef Ross Brawn zu. "Das müssen wir genau analysieren, um unsere Performance in diesem Bereich weiter zu verbessern. In der zweiten Rennhälfte sank die Streckentemperatur etwas - dann war unsere Pace nicht schlecht, besonders bei Lewis."

"Wir sind mit beiden Autos in die Punkteränge gefahren, beide Fahrer zeigten spannende Rad-an-Rad-Duelle und die Boxenmannschaft hat großartige Boxenstopps abgeliefert. Lewis und Nico haben sich mit dem zur Verfügung stehenden Auto bestmöglich geschlagen, aber leider ging es bei beiden Fahrern um eine Art Schadensbegrenzung."

"Höchste Priorität hat für uns nun, besser mit hohen Temperaturen umzugehen: Die Reifen sind für alle Teams gleich und wir sind unter diesen Bedingungen noch nicht so gut wie unsere Konkurrenten."

"Wir wussten, dass uns ein schwieriger Tag bevorstehen würde, da uns die Streckentemperaturen eindeutig nicht entgegenkamen", so Toto Wolff, Geschäftsführender Direktor des Teams. "Dies soll keine Entschuldigung sein, sondern zeigt den wichtigsten Bereich auf, in dem wir uns steigern müssen."

"Wir müssen gründlich analysieren, warum wir solche Schwierigkeiten hatten, besonders in der Anfangsphase des Rennens, und warum uns die Pace fehlte. Aus Teamsicht ist das Ergebnis jedoch enttäuschend."

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