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Grand Prix von Belgien 2013

„Es hat wirklich Spaß gemacht“

Jenson Button probierte zunächst eine Einstopp-Strategie, stellte dann jedoch auf zwei Stopps um, wurde Sechster. Sergio Perez ohne Punkte.

Das McLaren-Team durfte sich zusammen mit Jenson Button beim Großen Preis von Belgien über den sechsten Rang und damit über eine deutliche Verbesserung der Leistung freuen. Auch Teamkollege Sergio Perez hatte das Zeug dazu, in die Zähler zu fahren, doch nach einem Überholmanöver wurde er von der Rennleitung mit einer Durchfahrstrafe bestraft

"Zu Beginn des Rennens probierten wir eine Ein-Boxenstopp-Strategie", so Button. "Später adaptierten wir das Rennen an eine Zwei-Boxenstopp-Strategie. Wir haben es probiert, aber unsere Geschwindigkeit war dennoch nicht so gut wie jene der Autos vor uns, also konnten wir sie am Ende des Rennens nicht unter Druck setzen."

"Gleichzeitig war es für uns ein ordentliches Rennen. Den Großteil über hat es wie üblich auf dieser tollen Rennstrecke wirklich Spaß gemacht - ich habe es wirklich genossen, heute hier mit dem Auto zu fahren."

"In Bezug auf die Leistung gab es einen kleinen aber definitiven Schritt nach vorn, also sollten wir zufrieden sein mit den gemachten Fortschritten. Ich bin ganz zufrieden damit, wie sich das Auto im Moment anfühlt. Natürlich gibt es in Bezug auf die Geschwindigkeit noch Verbesserungsspielraum, aber das Gute ist, dass wir wissen, auf welche Gebiete wir uns fokussieren sollten."

"Ich freue mich nun auf Monza, eine weitere großartige Strecke, auf der wir hoffentlich einen weiteren kleinen Schritt nach vorn machen können. Wir werden nicht um die Spitze kämpfen, das wissen wir, stattdessen konzentrieren wir uns auf uns selbst, wollen das Auto stetig besser verstehen, und uns progressiv verbessern. In dieser Saison sind noch zahlreiche Grand Prix übrig, und wir können einige von ihnen genießen, da bin ich mir sicher."

"Mein Rennen begann ziemlich gut", so Perez. "Ich schaffte es, am Start ein paar Positionen gutzumachen, und dann ein paar weitere auf den ersten zehn Runden. Zu diesem Zeitpunkt dann die Dinge ziemlich gut aus. Ich war mit der Balance des Autos zufrieden, und wir befanden uns auf einer guten Strategie. Dann kam die Durchfahrstrafe, und es war klar, dass es danach schwierig sein würde, irgendwelche Punkte zu holen."

Perez einsichtig

"Was mit Romain passierte, war unglücklich. Ich kam vor ihn und nahm die Kurve, aber ich verstehe nun, weswegen es die Strafe gab, selbst wenn ich natürlich für mich selbst und für das Team enttäuscht bin. Solche Dinge sind immer schwierig, aber der Teamgeist ist bei McLaren unglaublich stark, und nun müssen wir zusammen einfach weitermachen."

"Nun müssen wir nach vorn in Richtung Monza blicken und unser Allerbestes geben, um jene Punkte wieder gutzumachen, die wir hier draußen in Spa verpasst haben."

"Jenson legte einen brillanten Start hin", lobt Teamchef Martin Whitmarsh. "Er kam vom sechsten Platz in der Startaufstellung nach der ersten Kurve bis auf die vierte Position nach vorn. Danach fuhr er ein typisch fehlerfreies Rennen, das er um lediglich 13 Sekunden hinter einer Zielankunft auf dem Podium beendete."

"Zu einem Zeitpunkt zogen wir es in Betracht, mit ihm eine Ein-Boxenstopp-Strategie zu fahren, und hätten wir das erfolgreich hinbekommen, dann hätte er wohl auf dem Podium ins Ziel kommen können. Aber schlussendlich stellte sich heraus, dass es nicht sein sollte, aber wie ich schon sagte, er fuhr ein exzellentes Rennen, und die acht Punkte, die er eingefahren hat, waren wohl verdient. Damit kommen wir in der Konstrukteursmeisterschaft auf den fünften Platz nach vorn. Natürlich ist der fünfte Platz nicht jener, wo wir stehen sollten, aber es ist ein Platz weiter vorn, als wir uns heute Morgen befanden."

"Was Checo betrifft, so wird er enttäuscht sein, dass er in einen Zwischenfall mit Romain verwickelt war, denn wäre dies nicht der Fall gewesen, so hätte auch er definitiv Punkte geholt. Wir sind aus diesem Grund alles in allem ein wenig enttäuscht, natürlich sind wir das, aber gleichzeitig sind wir froh zu sehen, dass wir in Bezug auf die Geschwindigkeit Fortschritte sehen. Wir sind immer noch nicht dort, wo wir sein wollen, aber der Trend zeigt in die richtige Richtung."

"Nun machen wir uns auf den Weg nach Italien, wo wir hoffen, dass die Steigerung der Geschwindigkeit dazu führen wird, dass wir auf der Strecke bessere Ergebnisse erzielen. Gleichzeitig unterschätzen wir niemals unsere Gegner, und wir sind weit davon entfernt, unsere Chancen als gegeben hinzunehmen. Nichtsdestotrotz werden wir unser Bestes geben, um in Monza eine gute Schau zu zeigen, eine beeindruckende Rennstrecke, deren einzigartige Umgebung immer für eine sehr spezielle Stimmung sorgt."
Ferrari stark im Rennen Ferrari stark im Rennen Lotus enttäuschend Lotus enttäuschend

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