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Grand Prix von Belgien 2013

Leichte Nervosität auf dem Podium…

Greenpeace hat die Formel 1-Verantwortlichen in Spa bei Atem gehalten – ein Video zeigt zwei ferngesteuerte Werbebanner bei der Siegerehrung.

Beim Großen Preis von Belgien stand in diesem Jahr die Formel 1 nicht im alleinigen Blickpunkt. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace machte weltweit von sich Reden und bescherte dem Hauptsponsor des Rennwochenendes in Spa-Francorchamps Shell einen denkwürdigen Tag.

Bereits Wochen im Voraus hatte Greenpeace seine Aktionen geplant: Selbst bei der Siegerehrung tauchten plötzlich ferngesteuerte Protestbanner auf. Zwar waren die im Fernsehen nicht zu sehen, ein Amateurvideo führt sie aber nun ans Tageslicht.

Zunächst hatten Greenpeace-Aktivisten unmittelbar vor dem Rennstart die Haupttribüne erklommen und ein großes Banner ausgerollt, um gegen den Mineralölkonzern Shell zu protestieren. Der führt Ölbohrungen in der Arktis durch, auf die die Umweltschützer hinweisen wollten. Des Weiteren gelang es ihnen, eine Shell-Werbefläche ausgangs der Schikane Eau Rouge umzustürzen. Insgesamt beteiligten sich 35 Aktivisten an den Aktionen und sogar Paragleiter waren im Einsatz.

Zum letzten großen Hingucker kam es dann bei der Siegerehrung: Während Sieger Sebastian Vettel seine Hymne genoss, klappte ein ferngesteuertes Greenpeace-Banner unterhalb des Podiums auf. Als ein Mann dies gerade entfernt hatte, tauchte prompt noch ein zweites Transparent auf. Ein Amateurvideo zeigt die kuriose Seite der Siegerehrung, von der die Fernsehzuschauer über das internationale TV-Bild nicht viel mitbekamen.

Bereits Wochen zuvor hatten sich Aktivisten offenbar Paddock-Club-Tickets gekauft und die Aktion vorbereitet. Im Video zieht man dann eine süffisante Bilanz in Anspielung an einen Werbespot: "Bannermaterial: 50 Euro, vier Radioantennen: 88 Euro, Shell an seinem größten PR-Tag des Jahres zum Narren halten: unbezahlbar." Tatsächlich konnte Greenpeace sich mit den akribisch geplanten Aktionen Gehör verschaffen.

Während der Podiumsinterviews seilte sich zudem noch eine weitere Greenpeace-Aktivistin oberhalb des Treppchens ab. Nach der Siegerehrung wettert sich über die Vorgehensweise der Sicherheitskräfte, die sie offenbar nicht gerade mit Samthandschuhen anpackten: "Sie haben versucht, mein Seil durchzuschneiden. Ich wäre fünf Meter abgestürzt. Bei meiner Festnahme drückte man mir einen Stiefel ins Gesicht", beschwert sich die 23-jährige Schweizerin gegenüber Bild.

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