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Grand Prix von Großbritannien 2013

Domenicali sieht Verschlechterung des F138

Mit Platz drei in Silverstone betrieb Fernando Alonso erfolgreiche Schadensbegrenzung. Das Team sieht Fehlentwicklung des F138.

Durch den gleichzeitigen Ausfall von Sebastian Vettel verkürzte der Ferrari-Pilot den Rückstand in der WM-Wertung zwar auf 21 Punkte, Jubelstimmung kommt beim Spanier aber dennoch nicht auf. Nach dem enttäuschenden zehnten Platz im Qualifying wäre es Alonso im Rennen ohne die Probleme der Konkurrenz aus eigener Kraft nicht gelungen, aufs Podium zu fahren.

"Wir haben an diesem Wochenende gesehen, dass wir nicht schnell genug sind", lautete daher das Fazit des 31-Jährigen. Während die Konkurrenz zulegt, tritt Ferrari bei der Entwicklung des F138 auf der Stelle. Das sieht auch Teamchef Stefano Domenicali so: "Ich teile Fernandos Analyse. Wir haben das Auto schlechter gemacht", wird Domenicali von der italienischen Tageszeitung La Stampa zitiert. "Wir müssen nun die Daten analysieren, um die Ursache für diesen Rückschritt herauszufinden und dann eine Lösung finden."

Der Italiener sieht das Team hier in der Verantwortung, mit spürbaren Verbesserungen ein wichtiges Signal an die Piloten zu senden: "Die Fahrer sind psychologisch in einer schwierigen Situation, daher ist es wichtig, sie zu beruhigen", so Domenicali.

Der Teamchef stellt sich zudem hinter Felipe Massa, der nach mehreren Unfällen in jüngerer Vergangenheit und einigen schwächeren Leistungen wieder in der Kritik steht: "Er muss das Vertrauen des Teams spüren, dann kann bei den nächsten Rennen wieder alles perfekt sein. Zusätzlichen Druck aufzubauen hilft weder dem Fahrer noch dem Team", sagt Domenicali.

Scharfe Kritik nach Reifenschäden Scharfe Kritik nach Reifenschäden Rosberg über den Sieg und die Reifen Rosberg über den Sieg und die Reifen

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