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Grand Prix von Italien 2013

"Verkehrte Welt" bei Ferrari

Felipe Massa hätte lediglich für einen Windschatten sorgen sollen, dass er knapp schneller als Alonso war, war nicht vorgesehen…

Die Strategie von Ferrari ging beim Qualifying zum Heimrennen in Monza nicht ganz auf. Felipe Massa sollte Teamleader Fernando Alonso Windschatten spenden, damit der näher an die Pole-Position herankommen kann. Doch Massa profitierte selbst vom Windschatten des vorausfahrenden Mark Webber und kam am Ende auf eine Zeit von 1:24.132 Minuten. Damit war der Brasilianer eine Hundertstelsekunde schneller als Alonso und sicherte sich Startplatz vier.

"Es war schwierig für mich, weil ich Windschatten spendete, aber selbst keinen hatte. Dadurch verliert man bestimmt eineinhalb Zehntelsekunden", rechnet Massa vor. "Ich hatte nur einmal im Q3 Windschatten. Das war auf meiner schnellsten Runde - der letzten Runde. Webber war vier Sekunden vor mir, was ausreichte, um einen Windschatten zu erhalten. Es war wichtig für mich, diesen Windschatten zu bekommen, weil Fernando hinter mir war."

Dass Ferraris Strategie nicht ganz aufging, stört Massa wenig. Der auf der Abschussliste stehende Südamerikaner ist mit seiner Hilfestellung zufrieden: "Ich denke, es war ganz gut. Ich war viereinhalb Sekunden hinter Webber und Fernando war dreieinhalb Sekunden hinter mir. Der Windschatten war hinsichtlich der Abstände also genau so, wie wir es angestrebt hatten", schildert Massa.

"Man muss nicht besonders nah an einem Auto dran sein. Wenn man zu nah dran ist, wird die Zeit schlechter", betont Massa, der vor dem Qualifying intensiv mit den Ferrari-Ingenieuren an einem Plan für das Qualifying arbeitete, um Teamkollege Alonso zu helfen. "Man sollte zwischen drei und vier Sekunden hinter dem anderen Auto sein", erklärt er.

Sauber: Hülkenberg auf P3 Sauber: Hülkenberg auf P3 Beide Toro Rosso in den Top 10 Beide Toro Rosso in den Top 10

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