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Grand Prix von Singapur

Mercedes: Noch eine Menge Arbeit zu erledigen

Kein perfekter Freitag für das Mercedes Team. Über eine Sekunde verlieren Hamilton und Rosberg auf die Red Bull. Das Ziel ist trotzdem die erste Startreihe.

In den ersten 90 Trainingsminuten zum Großen Preis von Singapur war das Mercedes-Team mit Lewis Hamilton noch zur Bestzeit gestürmt, am Abend musste man sich mit den Positionen drei und vier hinter dem Red-Bull-Duo begnügen.

Nico Rosberg hatte dabei mit 1,009 Sekunden Rückstand ebenso über eine Sekunde Rückstand wie Teamkollege Hamilton, der um weitere 0,110 Sekunden langsamer war.

"Es ist großartig, wieder in Singapur zu sein, auch wenn die Bedingungen dort draußen unglaublich heiß sind", so Rosberg.

"Für die Fahrer ist es eine harte Herausforderung. Wir hatten einen ordentlichen Tag, aber wir haben heute Abend noch etwas Arbeit zu verrichten, da unsere Konkurrenten erneut sehr schnell zu sein scheinen."

"Wir werden schauen, wie wir die Reifen heute Abend verwendet haben, und müssen sicherstellen, dass wir potentielles Überhitzen und Abbauen auf den Longruns im Griff haben, da es hier keine langen Geraden gibt, auf denen man die Reifen abkühlen kann."

Hamilton hatte "keinen perfekten Freitag"

"Es war für uns kein perfekter Freitag", so Hamilton. "Wir konnten uns jedoch durch unser Programm arbeiten und wissen, wo wir für den morgigen Tag Verbesserungen vornehmen müssen. Die Balance des Autos hat sich im 1. Freien Training wirklich gut angefühlt, aber sie ist uns definitiv im zweiten Training verloren gegangen."

"Heute Abend haben wir eine Menge Arbeit zu erledigen, aber das sind wir an einem Freitagabend gewohnt, und wir werden damit zurechtkommen und uns auf unser Auto und die Leistung fokussieren."

"Auf dieser Strecke ist das Überholen so schwierig, dass man sich so weit vorn wie möglich qualifizieren möchte. Und natürlich ist es unser Ziel, die erste Startreihe zu erzielen, aber das wird schwierig. Der Kurs hat sich dank der Schikane deutlich verbessert, und die zehnte Kurve fühlt sich nun viel besser an."

Brawn rätselt über das Kräfteverhältnis

"Wir haben hier einen soliden ersten Tag in Singapur genossen", zeigt sich Teamchef Ross Brawn zufrieden. "In der zweiten Einheit haben wir mit wenig Benzin an Bord unsere erste gezeitete Runde nicht ganz so gut hinbekommen, aber das werden wir morgen schaffen, da bin ich mir sicher."

"Wir hatten anschließend unser übliches Programm mit der Menge an Benzin für das Rennen auf beiden Reifentypen durchgeführt. Es fällt schwer, genau zu wissen, wo wir stehen, denn auf dieser Strecke wirkt sich zusätzliches Benzin stark auf die Rundenzeit aus. Das kann das Feld also in gewisser Weise durcheinander würfeln. Das Auto schien heute ganz konstant gewesen zu sein, was uns eine gute Plattform beschert hat, auf der wir morgen aufbauen können."

"Wir haben heute über beide Reifentypen jede Menge Daten gesammelt", so Toto Wolff, Geschäftsführender Direktor. "Nun müssen wir diese analysieren, um herauszufinden, wo wir uns verbessern können."

"Bei den Zeiten gibt es ein paar größere Abstände, aber wir müssen uns auf unser eigenes Programm fokussieren und dürfen uns nicht durch das aus der Ruhe bringen lassen, was unsere Gegner machen. Unsere Priorität liegt darauf, jeden kleinsten Span an Leistung aus unserem Paket herauszuholen. Dann schauen wir, wo wir stehen, wenn es am Sonntagnachmittag zählt."

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