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Grand Prix von Bahrain 2013

„Das wird ein richtig hartes Wochenende.“

Mercedes klagt über massive Setup-Probleme an Auto. Louis Hamilton denkt, dass man den falschen Weg für Bahrain gewählt hat.

Mercedes baut nach dem starken Saisonauftakt etwas ab. Am Freitag in Bahrain sah vor allem Lewis Hamilton kaum Land. Der Brite war mit seiner besten Runde in 1:34.976 Minuten rund acht Zehntel langsamer als Spitzenmann Kimi Räikkönen. "Ich weiß nicht genau, wo wir die Zeit verlieren", sagt Hamilton nach dem Trainingstag in der Wüste. "Bei uns passt die Balance nicht. Immerhin ist es am Nachmittag schon etwas besser gewesen. Aber es ist immer noch nicht so, wie ich es gern hätte."

„Unsere Ingenieure haben das Auto für diese Strecke so eingestellt, sodass es möglichst gut zu dieser Piste passt. Es ist anders eingestellt als in China. Ich bin nicht ganz sicher, ob man den richtigen Weg eingeschlagen hat", meint der Mercedes-Star. „Ich spreche mit meinen Jungs und möchte meine Ideen bezüglich des Setups durchsetzen. Ich weiß nicht, ob die Jungs richtig oder falsch liegen, aber wir haben Probleme."

Vor einer Woche in China hatte Hamilton noch die Pole-Position erreichen können. Davon ist man nun weit entfernt. „Es sieht im Moment nicht danach aus, dass ich wieder um die Pole kämpfen könnte. Ich würde nicht auf mich setzen. Aber wir probieren natürlich alles", sagt er. „In der Zeitenliste waren wir am Freitag rund sechs Zehntel von der Spitze weg, aber ich denke, dass es so viel dann doch nicht ist. Vielleicht die Hälfte", so die optimistische Einschätzung.

Der Schlüssel zum Bahrain-Erfolg werden die Reifen sein. Am Mercedes bauen die Hinterreifen zu stark ab, die Strecke in Sakhir ist ganz besonders hart für die Pneus an der Hinterachse. „Keine Ahnung, warum bei einigen anderen Teams die Reifen länger halten. Es ist aber Tatsache, dass wir hier im Vergleich zu anderen ein paar Probleme haben", schildert Hamilton. „Es ist eben so, dass du nicht jede Runde und in jeder Kurve alles geben kannst. Wenn du das tust, ruinierst du die Pneus. Das ist frustrierend, aber so ist es eben."

„Die Strategie haben wir im Detail noch nicht besprochen, aber ich gehe davon aus, dass es bei uns drei oder vier Stopps werden - also ähnlich wie beim vergangenen Rennen", meint der Brite. Bei Red Bull, Ferrari und Lotus ist man bezüglich der Haltbarkeit der Pirellis optimistischer. Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery geht sogar davon aus, dass man mit zwei Stopps durchkommen kann. "Das wird ein richtig hartes Wochenende. Wir haben viel Arbeit vor uns", sagt Hamilton.

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