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Grand Prix von Australien 2014

Bei Ferrari stirbt die Hoffnung zuletzt

Kimi Räikkönen geht nicht davon aus, dass die Handling-Probleme des neuen Ferrari schnell in den Griff zu bekommen sind.

Kimi Räikkönen hätte sich sein Comeback bei Ferrari vermutlich etwas erfolgreicher vorgestellt. Beim Großen Preis von Australien hatte der Finne immer wieder schwer mit seinem F14 T zu kämpfen, besonders beim Anbremsen und am Kurveneingang rutschte der "Iceman", was das Zeug hielt. Während sein Teamkollege Fernando Alonso offensichtlich besser zurechtkam und letztlich als Vierter gewertet wurde, musste sich der Finne mit Rang sieben zufriedengeben. Eine allzu schnelle Heilung erwartet Räikkönen nicht.

"Wir wissen mehr oder weniger, was wir zu tun haben, aber manche Dinge passieren eben nicht einfach über Nacht", stellt der 34-Jährige gegenüber Autosport klar. "Es braucht seine Zeit, um gewisse Teile herzustellen, oder wenn man eine spezielle Vorstellung davon hat, wie die Teile zusammengebaut werden müssen. Ich war schon oft genug in solchen Situationen und weiß, dass es manchmal einfach eine Weile dauert."

Räikkönen weiß nicht einmal, ob die geplanten Schritte zur Performance-Steigerung seines Auto überhaupt die gewünschten Effekte mit sich bringen werden: "Wir können nicht versprechen, dass das unsere Probleme lösen wird und dass wir sofort das haben, was wir uns wünschen." Unglücklicherweise sei Ferrari derzeit nicht in der angenehmsten Lage, aber in Anbetracht der Komplexität habe man zumindest das Maximum rausgeholt, meint der Weltmeister von 2007: "Wir haben nicht das erreicht, was wir wollten, aber es könnte auch schlimmer sein. Ich bin sicher, es geht jetzt nur noch bergauf."

Teamchef Stefano Domenicali will alles daran setzen, es seinem Piloten bis Malaysia recht zu machen: "Wir müssen Kimi dabei helfen, die richtige Balance im Auto zu finden. Das hat er verdient." Auch wenn es über das Melbourne-Wochenende hinweg stetig voran ging, sei Ferrari natürlich noch nicht da, wo man hinwolle: "Wir müssen als Team alles tun, um ihm bei seinem Fahrstil entgegenzukommen. Ich bin mir sicher, in Malaysia wird es schon viel besser laufen." Knapp zwei Wochen hat die Scuderia ja noch...

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