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Grand Prix von Australien 2014

Das Drehmoment könnte im Regen zum Problem werden

75 Prozent Regenwahrscheinlichkeit sagen die Meteorologen für das erste Qualifying der Saison voraus, auch im Rennen sind Schauer möglich.

Aufgrund des neuen Reglements und der Zuverlässigkeits-Sorgen bei fast allen Teams erwarten die meisten Experten ohnehin schon einen chaotischen Formel-1-Saisonauftakt 2014 in Australien, doch die Wettervorhersage für Melbourne birgt zusätzliche Brisanz. Denn auch wenn ein Regen-Grand-Prix am Sonntagabend Ortszeit als unwahrscheinlich gilt, so könnte es im Laufe des Wochenendes durchaus den einen oder anderen Regenschauer geben.

"Regen würden es schon etwas schwieriger machen, weil wir so viel Drehmoment haben", spielt Force-India-Pilot Nico Hülkenberg auf die neuen Turbomotoren an, die beim Beschleunigen wesentlich mehr Kraft entwickeln. "Die vielen weißen Linien, die wir auf dieser Strecke haben, machen es natürlich nochmal umso schlimmer. Es war schon ein Thema bei uns, aber wir müssen es nehmen, wie es kommt. Mein iPhone sagt übrigens, dass es trocken bleiben soll."

Tatsächlich liegt die Regenwahrscheinlichkeit für den Start am Sonntag um 17:00 Uhr Ortszeit bei maximal 20 Prozent. Grund dafür ist eine recht breite Schlechtwetterfront, die Melbourne bereits am Samstag erstmals erreichen könnte (zu 75 Prozent ein nasses Qualifying), dann voraussichtlich in Richtung Süden abdrehen und am Sonntag mit ihren Ausläufern wieder auftauchen wird. Doch diese Prognose könnte sich im Laufe des Wochenendes durchaus noch verändern.

Als sehr wahrscheinlich gilt, dass der Rennsonntag der kühlste aller drei Streckentage in Melbourne sein wird. Je nach Wetterdienst schwanken die Temperaturangaben aber zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Für Freitag wird ein Tageshöchstwert von 28 Grad erwartet, für Samstag rechnen die Meteorologen mit maximal 25 Grad - bei stärker bewölktem Himmel, je länger das Wochenende dauert.

Das erste Freie Training (Freitag um 12:30 Uhr Ortszeit beziehungsweise 2:30 Uhr MEZ) wird voraussichtlich bei strahlendem Sonnenschein stattfinden. Das bietet den Teams Gelegenheit, weiter an ihren neuen Prototypen zu arbeiten.

Kleine Randnotiz: Die drei Neulinge 2014 (Kevin Magnussen, Daniil Kwjat und Marcus Ericsson) sind noch nie bei Regen Formel 1 gefahren...

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