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Grand Prix von Australien 2014

Hamilton zeigt sich zufrieden

Lewis Hamilton über seine starke Fahrt im Qualifying in Australien und die schwierigen Bedingungen im Regen von Melbourne.

Lewis Hamilton hat die Favoritenrolle von Mercedes im Qualifying zum Grand Prix von Australien perfekt umgesetzt. Der Formel-1-Weltmeister von 2008 sicherte sich am Samstag im Regen von Melbourne in 1:44.231 Minuten die erste Pole-Position des Jahres, knapp dahinter folgten Red-Bull-Racing-Neuzugang Daniel Ricciardo und Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg. Hamilton feiert seine 32. Pole-Position, er hat somit in der Statistik zum berühmten Landsmann Nigel Mansell aufgeschlossen.

"Es war bisher ein interessantes Wochenende. Die Bedingungen haben es heute für alle sehr schwierig gemacht. Ich bin sehr glücklich über den Job, den wir als Team abgeliefert haben", freut sich der Brite nach der erfolgreichen Jagd im Albert Park. "Unser Auto war im Nassen deutlich schwieriger zu fahren. Für mich war es das allererste Mal, dass ich den Wagen bei Regen bewegt habe - das wird vielen anderen ähnlich gegangen sein. Es war also eine erhebliche Aufgabe und eine große Herausforderung. Unter dem Strich steht am Ende, dass wir als Team eine tolle Show geboten haben."

Hamilton setzte bei seinem entscheidenden Versuch kurz vor dem Ende von Q3 auf die Regenreifen, während die Konkurrenten auf Intermediates gewechselt hatten. "Es war gerade so an der Grenze und schwierig einzuschätzen. Es war nicht ganz klar, wann genau der Zeitpunkt gekommen ist, wo der Intermediate besser geht. Es war die Frage, ob man ein Risiko eingehen sollte. Wir haben uns dagegen entschieden. Daniel ist auf den Intermediates schnell gewesen. Es lag also wohl eng beisammen", so Hamilton.

"Die Bedingungen waren wirklich heftig. Wir haben so dermaßen viel mehr Power als vorher. Die ganze Zeit habe ich immer schnell in die höheren Gänge geschaltet. Erst im sechsten oder siebten Gang konnte mal wirklich Vollgas gegeben werden", beschreibt Hamilton den Ritt auf der Rasierklinge.

"Ich hoffe, dass das Wetter morgen besser ist. Das wäre für die Fans schön - und auch für uns. Am Freitag hatten wir ein kleines technisches Problem, aber das hat mir keine allzu großen Sorgen gemacht. Das war schnell behoben. Das Team hat im Winter und bei den Tests richtig gute Arbeit geleistet. Wir haben eine tolle Basis, auf die wir nun aufbauen können. Ich hoffe, es geht genauso gut weiter."

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