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Grand Prix von Australien 2014

Teilelieferungen treffen in Melbourne ein

Mercedes kommt bereits mit dem ersten großen Update zum Saisonauftakt nach Melbourne, Red Bull Racing und Ferrari verbessern ebenfalls ihre Wagen.

Während Red Bull Racing vor dem ersten Grand Prix der neuen Formel-1-Saison in Melbourne noch dafür arbeiten muss, dass die Autos von Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo überhaupt die Zielflagge sehen, hat Mercedes bereits das erste große Update für den F1 W05 fertiggestellt. Laut auto motor und sport fand neben einer schlankeren Motorverkleidung auch ein neuer Frontflügel den Weg in den Albert Park.

"Mit dem neuen Flügel sind wir einen extremen Weg gegangen", gibt sich Chefdesigner Aldo Costa geheimnisvoll. Die Kühlprobleme, die während der Tests aufgetreten waren, hat Mercedes derweil angeblich in seinem Werk in Sindelfingen gelöst. "Die kannten das Problem aus der Serie und hatten für uns gleich die richtige Lösung parat", wird Teamchef Toto Wolff zitiert. Grund seien Leitungen im Wasserkreislauf gewesen.

Trotzdem läuft auch bei den Silberpfeilen nicht alles rund. Eigentlich gehörte zu dem Paket auch eine neue Nase, die allerdings zuhause bleiben musste. Denn die neue Nase, die so kurz sein soll, dass sie den Flügel gar nicht mehr abdeckt, bestand den Crashtest der FIA nicht und darf nun vorerst nicht verwendet werden. Mercedes muss nachbessern.

Das sind allerdings Luxusprobleme im Vergleich zu den Schwierigkeiten, die das Weltmeisterteam von Red Bull Racing mit sich herumschleppt. Nachdem der RB10 bei den Wintertests regelmäßig liegenblieb, trafen in Melbourne laut Bild nun quasi in letzter Minute noch einmal neue Teile in der Red-Bull-Racing-Box ein. Allerdings bleibt abzuwarten, ob dieses Update mehr sein wird als nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.

Nachrüsten wird laut auto motor und sport auch Ferrari. Nach einer Beschwerde von Mercedes und Renault hat das Team aus Maranello beschlossen, einen Schutzmantel um seinen Turbolader zu installieren. Zwar wurde der F14 T auch ohne diesen Mantel von der FIA zugelassen, allerdings möchte Ferrari nach den anhaltenden Diskussionen nun offenbar doch auf Nummer sicher gehen. Im Falle eines Turbinendefekts könnten Teile möglicherweise das Ladergehäuse verlassen und so eine Gefahr darstellen.

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