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Grand Prix von Bahrain 2014

Die Tops & Flops aus Bahrain

Ein „Sonder-Top“ für das Rennen an sich: Sehr viel spannender geht es nicht. Top waren zudem Mercedes und Force India, einen Flop lieferte Ferrari.

Michael Noir Trawniczek

Als „inakzeptabel“ hat Bernie Ecclesstone die aktuelle Formel 1 bezeichnet – wenige Stunden später wurde nicht nur er eines Besseren belehrt: Der Grand Prix von Bahrain war ein spannender Krimi mit zahlreichen Überholmanövern. Und die Lautstärke ist dann, wenn gutes Racing geboten wird, nicht mehr ganz so wichtig, zumindest für jene große Mehrheit, die das Rennen auf dem Bildschirm verfolgt…

Top: Hamilton, Rosberg & Mercedes – Racing pur

So soll es sein! Die beiden Mercedes-Piloten fuhren in einer eigenen Liga – dort jedoch hatten sie einander nichts zu schenken und durften auch frei gegeneinander fahren. Diese Einstellung ist nur zu begrüßen – Mercedes befindet sich auf einem Hoch, das kaum zu toppen ist, bei den Fans punktet man mit dem freien Racing ungemein. Ein geschichtsträchtiges Wochenende, eine geschichtsträchtige Phase könnte eingeläutet worden sein. Ist das die neue Ära der Silberpfeile?

Top: Force India & Perez – bester Kunde

Sergio Perez fuhr ein kluges Rennen und konnte den Umstand, dass sein Teamkollege Nico Hülkenberg hinter Felipe Massa festsaß optimal nützen. Das Team hat seine Hausaufgaben sehr gut erledigt – im Vergleich zu den Mercedes-Kundenkollegen McLaren und Williams hat man derzeit zumindest die Nase vorne.

Flop: Ferrari – Jammer

Nach all den Reden des Präsidenten Luca di Montezemolo kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass hier noch ein Stein auf dem anderen bleiben wird. Denn die Scuderia ist von der Spitze meilenweit entfernt – man konnte das neue Reglement überhaupt nicht nützen. Man hat schon wieder eine ellenlange To do-Liste und man muss wieder einmal während der Saison aufholen. Es ist ein Jammer…

Die besten Bilder Die besten Bilder Pirelli ist mit den Reifen zufrieden Pirelli ist mit den Reifen zufrieden

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