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Grand Prix von Belgien 2014

Bangen um Motor Nr. 5 – ab Nr. 6 gibt es Strafen!

Eine gebrochene Zündkerze soll der Auslöser für weitreichende Beschädigungen sein, doch Dr. Marko hofft: „Der Motor scheint okay zu sein.“

Sebastian Vettel hat am ersten Tag des Formel-1-Wochenendes in Belgien nur elf Runden drehen können. Am Morgen streikte der Antrieb im Red Bull Racing-Renault RB10 mal wieder, der Motor musste ausgetauscht werden.

Diese Arbeiten zogen sich über viele Stunden hin. Der Heppenheimer musste im zweiten Durchgang somit gänzlich zuschauen. "Der Stand ist der, dass eine Zündkerze gebrochen ist", schildert Motorsportchef Helmut Marko.

"Das Benzin im ersten Zylinder wurde nicht verbrannt, es ist direkt in den Auspuff geflossen. Dort ist es entflammt und hat zahlreiche Folgeschäden verursacht", berichtet der Österreicher nach dem erneuten Pech für Vettel.

Im Auto des Weltmeisters war am Morgen bereits das fünfte Triebwerk des Jahres verbaut. Es drohen Strafen. "Der Motor scheint okay zu sein", gibt Marko Entwarnung. "Hauptsächlich der Kabelbaum und die Energiespeicher sind beschädigt. Nicht das gesamte System, sondern eher die Kabelführungen."

Die wichtigsten Erkenntnisse im Lager von RBR musste am Freitag also Daniel Ricciardo sammeln. Der Australier fuhr ein anderes Paket als Vettel. "Es waren unterschiedliche Aerodynamik-Konfigurationen. Ein Auto hatte mehr, das andere weniger Abtrieb", sagt Marko.

Ricciardo kam mit seinen jeweils schnellsten Runden in beiden Sessions auf Rang acht. Das Tempo auf den Longruns war allerdings vergleichsweise sehr gut.

"Im Qualifying fürchte ich, dass noch ein oder zwei andere Teams vor uns sein werden. Im Renntrimm geht es schon", sagt Marko. "Wir sind auf die einzelne Runde entsprechend weit hinten. Im Longrun sind wir besser als erwartet. Wenn wir dort noch etwas zulegen können, dann sollte es für das Rennen nicht so schlecht aussehen - selbst, wenn es trocken sein sollte. Es könnte ein Podium herauskommen. Im Trockenen können wir Mercedes nicht schlagen. Wir hoffen auf Regen, oder auf Mischverhältnisse, wie es in Ungarn war."

Mercedes-Piloten unzufrieden Mercedes-Piloten unzufrieden Lotterer sorgt für Staunen Lotterer sorgt für Staunen

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