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Grand Prix von Belgien 2014

Die Tops und Flops aus Spa-Francorchamps

Top waren diesmal Dani Ricciardo, Andre Lotterer, und Williams. Flops gibt es für Vettel, die Zuseher, Mercedes und Caterham.

Michael Hintermayer

Top: Williams/Bottas

Der Finne schaffte es auch beim Grand Prix von Belgien auf das Podium, sein Teamkollege Felipe Massa wurde durch einen Karbonteil das auf die Mercedes-Kollision zurückzuführen ist ein- beziehungsweise ausgebremst.

Top: Andre Lotterer

Das Abenteuer Formel 1 begann für den mehrfachen Le-Mans-Sieger Andre Lotterer, wie es sich wohl keiner gedacht hätte. Ohne nur einen Kilometer in einem modernen Formel-1-Wagen gefahren zu sein, deklassierte er seinen Teamkollegen Marcus Ericsson schon in den Trainings. Nehmen wir es als Beweis, dass es einige erfahrene Piloten gibt, die durchaus in der Lage wären, in der Formel 1 locker mitzuhalten, doch ihre Plätze nehmen die Paydriver ein. Eine tragische Entwicklung, genau wie Lotterers Rennen. Schon in der zweiten Runde war Schluss – der Caterham starb laut Lotterer einfach ab. Dafür gibt’s ein Sonder-Flop für Caterham.

Top: Daniel Ricciardo

Wie schnell wir uns an den Strahlemann der Formel 1 gewöhnt haben. Dani Ricciardo glänzt durch seine Sympathie, Ausstrahlung und Selbstbewusstsein. Und schnell ist er auch noch. Gegen seinen Teamkollegen Vettel hat er am Wochenende durch eine fehlerfreie Fahrt auf 3:0 erhöht. Respekt!

Flop: Sebastian Vettel

Der Serien-Weltmeister hinkt hinterher. Sowohl gegen seinen Teamkollegen Ricciardo, als auch dem Spitzenfeld. Die Gründe dafür? Die scheint selbst Vettel nicht zu wissen. Er bezeichnete das Auto als „Gurke“, dafür müsste aber sein Teamkollege den Gurkenschneider ausgepackt haben, denn bei Ricciardo läuft der Wagen wie am Schnürchen.

Flop: Zuseher

47.000 Zuseher strömten an die Strecke von Spa, ein Drittel dürfte wohl direkt von einem Fußballmatch angereist sein. Pfiffe und Buhrufe haben im Motorsport nichts verloren, vor allem nicht bei einer Siegerehrung.

Flop: Mercedes

Es war klar, dass Lewis Hamilton und Nico Rosberg irgendwann aneinander geraten. Doch es ist und bleibt ein ganz normaler Rennunfall, keinem der beiden ist Boshaftigkeit oder gar Fahrlässigkeit vorzuwerfen ist. Das Theater, das es in diesen Tagen bei Mercedes gibt ist unnötig. Die verlorenen Punkte machen beim Blick in die Tabelle keinen wirklichen Unterschied. In den letzten Jahren sahen wir fast ausschließlich einen kommenden Weltmeister, der von Start bis Ziel durchfuhr, ohne einen ernsthaften Kampf auf der Strecke austragen zu müssen. Wir sollten uns also über die Rivalitäten der beiden erfreuen, es bringt Spannung in die Formel 1. Wir plädieren auf keine Stallorder und einen Kampf um den Weltmeistertitel.
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