Formel 1

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Grand Prix von Belgien 2014

Mercedes dominiert – Probleme beim Weltmeister

Hamilton dominierte am Nachmittag, dahinter landeten Rosberg und Alonso. Spektakulärer Crash von Maldonado, Vettel ohne Rundenzeit.

Die Sommerpause der Formel 1 ist am Freitag mit dem ersten Trainingstag zum Großen Preis von Belgien offiziell zu Ende gegangen. Mit dem Rennen in Spa-Francorchamps steht einer der Saisonhöhepunkte bevor. Der 7,004 Kilometer lange Kurs, der eingebettet in die Ardennen liegt, gilt als spektakulär und beinhaltet auch die eine oder andere fahrerische Herausforderung - und die eine oder andere Wetter-Überraschung.

Pastor Maldonado sorgte gleich zu Beginn für einen unfreiwilligen Höhepunkt des Trainings. Die Einheit am Nachmittag war keine zehn Minuten alt, da verlor der Venezolaner die Kontrolle über sein Fahrzeug - auf gerader Strecke. Der Lotus-Fahrer war Ausgangs einer Linkskurve zunächst etwas zu weit rausgekommen, kehrte auf die Strecke zurück, um dann plötzlich wieder über Kunstrasen und Streckenrand zu fahren. Maldonado blieb auf dem Gas, verlor die Kontrolle über das Auto und schlug in die Leitplanken ein. Zur Bergung des demolierten Autos wurde die Einheit unterbrochen.

Zwanzig Minuten später erwischte es Esteban Gutierrez in der Blanchimont, einer Kurve, die mit den modernen Autos locker voll durchfahren werden kann. Beim Sauber-Fahrer war es mutmaßlich ein Getriebeproblem, das ihn in einen Dreher zwang, der jedoch glücklicherweise ohne Berührung mit der Streckenbegrenzung blieb. Abermals musste die Rennleitung das Training für ein paar Minuten unterbrechen.

Ohne Probleme verlief das Training hingegen für die beiden Mercedes-Fahrer. Lewis Hamilton fuhr in 1:49.189 Minuten zur Bestzeit. Teamkollege Nico Rosberg, am Vormittag noch der Schnellste, kam mit 0,604 Sekunden Abstand auf den zweiten Rang. Abermals waren es die Silberpfeile, die nach der Sommerpause den Ton angaben.

Bei lediglich 16 °C Lufttemperatur war Fernando Alonso im Ferrari auf dem dritten Rang zu finden (+0,741), gefolgt von Felipe Massa (Williams/+1,138), Jenson Button (McLaren/+1,470), Valtteri Bottas (Williams/+1,488), Daniil Kwjat (Toro Rosso/+1,536) und Daniel Ricciardo im Red Bull (+1,788). Der Australier fuhr übrigens am Freitag mit einer anderen Chassis-Version als Teamkollege Sebastian Vettel.

Die Top 10 komplettierten Kevin Magnussen (McLaren/+1,885) und Nico Hülkenberg (Force India/+1,888). Adrian Sutil war mit dem Sauber auf Platz 12 zu finden (+2,261). Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari hatte mit technischen Problemen zu kämpfen und belegte mit 3,045 Sekunden Abstand nur Rang 15.

Auch Sebastian Vettel erwischte es. Wegen eines technischen Problems (geplatzter Auspuff) musste der amtierende Weltmeister das komplette zweite Training auslassen. Fahren konnte hingegen der neue fünfte deutsche Formel-1-Pilot: Andre Lotter drehte im Caterham 24 Runden und belegte mit 4,904 Sekunden Abstand den 20. Rang, 0,043 Sekunden hinter Teamkollege Marcus Ericsson.

Ausführlicher Bericht folgt an dieser Stelle in Kürze

Wurz: "WEC-Fahrer auf gleichem Stand" Wurz: "WEC-Fahrer auf gleichem Stand" 2. Fr. Training - Ergebnis 2. Fr. Training - Ergebnis

Ähnliche Themen:

Grand Prix von Belgien 2014

+ Nachberichte

+ Sonntag

+ Samstag

Freitag

+ Vorberichte

Weitere Artikel

Am Arsch der Welt führt auch ein Weg vorbei

Pothole Rodeo: Kultige Abenteuer abseits der Hauptstraßen

Der Backroad-Club hat es sich zum Ziel gemacht, alte Autos vor der Schrottpresse zu retten und damit auf Nebenstraßen unterschiedliche Länder zu erkunden.

Sieben Rennserien und Autos von 1950 bis heute

Motorsportfestival in Salzburg: Vollgas nach Lockdown

Die Motorsportsaison 2020 startet in Österreich mit einem Knaller: Beim Motorsportfestival am Salzburgring warten zwischen 10. und 12. Juli zwölf Rennen aus sieben international startenden Rennserien.

Berufsschüler bauen eigenes Drift-Trike

Berufsschüler bauen eigenes Drift-Trike

Das fertige Gefährt ist nun bei der Wolfgang Denzel Auto AG in Wien-Erdberg zu sehen. Anschließend soll es versteigert werden.

Facelift für den Jeep Compass: neue Motoren und mehr

Neuer Jeep Compass: jetzt Made in Europe

Jeep lässt dem Compass eine kleine Modellpflege angedeihen und macht ihn dadurch in zweierlei Hinsicht moderner. Außerdem wird "unser" Kraxler jetzt in Europa gebaut, was der Qualität gut tun sollte.