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Grand Prix von Belgien 2014

Ob das was wird?

Romain Grosjean und Pastor Maldonado werden nicht müde zu betonen, dass sie die Hoffnung 2014 noch nicht aufgegeben haben.

Fragt man bei den Lotus-Fahrern Romain Grosjean und Pastor Maldonado nach, was sie in ihren "Sommerferien" gemacht haben, bekommt man fast dieselbe Antwort. Familie und Freunde standen ganz oben auf der Liste. Entspannung war auch dabei: "Es ist schön abzuschalten, wenn auch nur für kurze Zeit. Ich komme frisch und voller Energie zurück ins Fahrerlager für die nächste Phase der Saison", so Grosjean. "So gut es ging, habe ich mit Familie und Freunden entspannt. Durch das Reisen ist die Saison intensiv und Zeit vergeht so schnell. Es war eine dringend benötigte Pause", meint Maldonado.

Die Zeit für Entspannung und Regeneration neigt sich dem Ende, denn am kommenden Wochenende steht der Große Preis von Belgien in Spa-Francorchamps an. Bisher ist das Lotus-Team eine der negativen Überraschungen der ersten Saisonhälfte. Acht Pünktchen sind bis zum Ungarn-Rennen auf das Konto der Schwarz-Goldenen gegangen - eingefahren von Romain Grosjean. Der Venezolaner Pastor Maldonado wartet immer noch auf seinen ersten Zähler in der Saison 2014.

"Es war eine sehr schwierige Saison und eine, in der wir viele Probleme hatten. Aber jetzt ist das hinter uns und wir müssen daran glauben, dass wir Punkte holen und die Saison stark beenden werden", gibt sich Maldonado kämpferisch. Dies würde auch positive Impulse für das kommende Jahr setzen. Auch Teamkollege Grosjean gibt seine Hoffnungen auf einen versöhnlichen Saisonabschluss nicht auf: "Trotz der Schwierigkeiten bisher bin ich positiv gestimmt für den Rest der Saison. Wir haben gesehen, dass es viele Probleme gab am Beginn und sogar davor, aber wie bei allem im Leben musst du nach vorne schauen und das ist auch das, was ich mache."

Punkte, Punkte, Punkte

"Das ist nun meine dritte volle Saison in der Formel 1 und auch wenn Enttäuschungen immer wehtun, bin ich erwachsen genug um zu wissen, dass wenn es schwierig wird man viel lernt und versuchen muss wieder erfolgreich zu werden. Ich hoffe wirklich, dass wir das als Team im restlichen Jahr schaffen", so der Franzose weiter.

"Es ist schwierig ein klares Ziel vorzugeben, außer: Verbesserungen und in jedem Rennen kämpfen für Punkte", erklärt Maldonado. Er habe vereinzelt Potenzial des E22 aufflackern sehen. Sollte alles richtig laufen, seien Punkte mit Sicherheit möglich, so der 29-Jährige weiter. "Als Team werden wir zusammenbleiben mit der klaren Mission das Maximum zu erreichen."

Grosjean sieht die Verantwortung nicht nur bei den Ingenieuren, sondern meint, das auch die Piloten immer das Beste geben müssten. "Seit Monaco hatten wir eine Reihe von wirklich schwierigen Rennen, wo wir aus verschiedenen Gründen keine Punkte mitnehmen konnten." Zuletzt schied der 28-Jährige in Deutschland und Ungarn aufgrund von technischen Problemen beziehungsweise einem Unfall aus. "Ich hoffe, dass in Spa einige Verbesserungen stattfinden, damit wir das Potenzial zeigen können, dass vereinzelt sichtbar war, wie in Barcelona." In Spanien holte Grosjean immerhin den achten Rang und damit vier Punkte.

Glorreiche, vergangene Tage

Davon kann sein Garagennachbar weiterhin nur träumen. Maldonado schwelgt lieber in Erinnerungen an vergangene, glorreiche Rennen in den Ardennen: "Spa ist diese Art von Strecke, wo du großartige Momente sammelst - wann und was auch immer du fährst. Mein erstes Rennen in Spa war 2004 in der Formel Renault. 2006 habe ich in der Formel Renault 3.5 gewonnen - mit Pole, schnellster Rennrunde und dem Sieg." 2008 holte der Venezolaner den Sieg in der GP2-Klasse, sowie auch in seinem Titeljahr 2010.

An diese Erfolge wird er so schnell nicht anknüpfen können. In Belgien sei es nun das Ziel ein problemfreies Wochenende zu haben. "Wenn wir ein einwandfreies technisches Wochenende habe, ohne Antriebsprobleme oder anderen Problemen, dann werden wir um Punkte kämpfen." Auch das Wetter sei in Spa immer ein Faktor, den es zu beachten gilt, weiß Maldonado. "Es wäre gut ein bisschen besser zu sein als in den letzten Rennen. Wenn wir das erreichen und ein gutes Paket haben, dann können wir mit positivem Gefühl aus Belgien zurückkommen."

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