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Grand Prix von Großbritannien 2014

„Haben unser Programm durchgezogen“

Es sei ein Freitag gewesen „wie jeder andere auch“, sagt man bei Ferrari. Und: Es könnte morgen die Sonnenscheinen, es könnte aber auch regnen…

Silverstone ist bekannt für seine Wetterumschwünge. Und da England auch für seinen nasses Klima bekannt ist, rechnet fast jedes Team irgendwann am Wochenende mit Regen. So auch Ferrari. Die Italiener konnten aber am Freitag ihr geplantes Programm ohne Probleme durchziehen. "Das war ein Freitag wie jeder andere auch", meint Fernando Alonso. "Wir haben unser Programm durchgezogen, einige Komponenten getestet, am Setup gearbeitet und die beiden Reifen-Typen ausprobiert."

Trotz des reibungslosen Ablaufs rechnet das Team noch mit Schwierigkeiten, vor allem, was das Wetter betrifft: "In Silverstone ist das Wetter oft unberechenbar. Das kann auch einen starken Einfluss auf das Training und das Rennen haben", erklärt Chefingenieur Pat Fry. "Deswegen ist es für die Fahrer extrem wichtig, viele Runden zu drehen um das Auto entsprechend gut abzustimmen", so Fry.

"Heute haben wir, trotz des starken Windes, unser Programm sehr gut abspulen können. Wir haben an beiden Autos neue Aerodynamik-Teile und verschiedene Elektronik-Einstellungen getestet und weitere Daten von unserer Getriebe-Einheit gesammelt", erklärt Fry weiter. "Heute Morgen lief es sehr gut. Wir hatten nur ein paar Probleme mit der Traktion", erklärt auch Kimi Räikkönen. "Im zweiten Freien Training haben wir dann einige, kleine Änderungen gemacht, aber die haben nicht viel gebracht."

"Wir haben gleichzeitig verschiedene Setups ausprobiert und die Reifen auf lange und kurze Distanzen gefahren", erklärt Fry die Vorgehensweise. Auch Alonso sieht das größte Problem in den Reifen: "Es ist schwierig, die harte Mischung auf Temperatur zu bringen. Wir müssen jetzt schauen, welcher Reifen für das Qualifying am besten ist, auch wenn es morgen tatsächlich regnen sollte. Jetzt können wir nur abwarten und sehen, was passiert."

Doch darauf will sich Fry nicht ausruhen: "Wir müssen den besten Kompromiss finden, um für alles gerüstet zu sein. Wir müssen auch damit rechnen, dass es im Qualifying durchaus regnen kann."

Kimi Räikkönen meint deswegen auch: "Es ist sehr schwierig, alles zu einer guten Runde zusammen zu bringen. Ich denke zwar, dass das auch mit den Bedingungen auf der Strecke und dem Wind zusammen hängt. Aber wenn wir die Daten auswerten, bin ich mir sicher, dass wir noch einige gute Informationen bekommen, die uns helfen können, uns gut für das Qualifying zu rüsten."

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