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Grand Prix von Großbritannien 2014

„Konzentriere mich auf das nächste Rennen“

Kimi Räikkönen spricht über seinen schweren Unfall, bei dem er mit einem geprellten Knöchel davonkam – Alonso hatte Spaß, will aber mehr…

Der Große Preis von Großbritannien sollte sich als turbulentes Rennen für Ferrari herausstellen. Nach dem miserablen Qualifying (beide Autos bereits in Q1 ausgeschieden) gab es kurz nach dem Start gleich den nächsten Schreckmoment: Kimi Räikkönen verlor die Kontrolle über sein Auto und schlug heftig in die seitliche Streckenbegrenzung ein. Trotz des starken Aufpralls erlitt er lediglich eine schwere Prellung des Knöchels.

"Leider war mein Rennen bereits in der ersten Runde zu Ende, nachdem ich eigentlich sehr gut weggekommen war", berichtet der enttäuschte Finne, der beim deutschen Grand Prix in zwei Wochen bereits wieder ins Lenkrad greifen will. "Ich hatte bereits so viele Plätze gutgemacht, dass ich um Position elf kämpfen konnte. In Kurve 5 bin ich dann von der Strecke abgekommen, und beim Versuch zurückzukommen, muss ich einen Randstein oder so etwas getroffen haben. Ich verlor die Kontrolle des Autos und landete in der Wand."

"Das ist wirklich schade, denn nach dem gestrigen Tag hatte ich das Gefühl, mich deutlich verbessert zu haben und um wertvolle Punkte kämpfen zu können", so Räikkönen. "Ich bin wirklich sehr enttäuscht darüber, wie die Dinge heute gelaufen sind. Aber nun werde ich diesen Unfall hinter mir lassen und mich einfach auf das nächste Rennen in Deutschland konzentrieren."

Der Teamchef der Scuderia, Marco Mattiacci, zeigt sich in erster Linie erleichtert über den Unfallausgang: "Das Wichtigste ist im Moment, dass es Kimi gut geht, obwohl der Einschlag in die Streckenbegrenzung wirklich heftig war. Er hat aber ein paar Blessuren erlitten und wird sich nun ausruhen, um für das nächste Rennen wieder in Form zu kommen." Mit dem Rennverlauf seines anderen Piloten Fernando Alonso ist der Italiener zufrieden: "Sein Kampf durch das Feld hat einmal mehr seine extrem aggressive Mentalität bewiesen. Genau die müssen wir für den Rest der Saison zeigen."

Kämpfernatur Alonso

Alonso hatte sich in Silverstone ein hartes Duell mit Sebastian Vettel geliefert und wurde am Ende Sechster. "Ich denke, es war ein äußerst spektakuläres Rennen heute - und extrem hektisch für uns", blickt er auf das Rennen zurück. "Erst Kimis Unfall und dann die Strafe dafür, dass ich beim Restart nicht auf meiner Position stand. Und dann waren da noch die Duelle mit Button und Vettel." Dennoch zeigt er sich als fairer Verlierer gegen den Champion: "Ich denke, beide Red Bulls haben es heute verdient, vor uns ins Ziel zu kommen, weil sie einfach schneller waren."

Zufrieden ist Alonso aber trotz Aufholjagd nicht: "Wir sind Sechster geworden, das ist nichts, worüber wir uns übermäßig freuen können. Wir kämpfen gerne mit Sebastian um den Sieg, aber davon waren wir zu weit weg." Damit spielt der Spanier auf die Dominanz der Mercedes an, denen erneut kein Team das Wasser reichen konnte. "Es hat Spaß gemacht und war sicher eine gute Show, aber wir müssen uns verbessern, denn in Österreich waren wir eigentlich näher dran."

Einen Fehler leistete sich Alonso während des Rennens aber doch. Vor dem Start verpasste er seine Startposition, stand dadurch gut eine halbe Fahrzeuglänge zu weit vorn. "Ich habe leider meine Startposition verpasst. Ich habe zwei- oder dreimal versucht, den Rückwärtsgang einzulegen, aber er ging nicht rein. Das war ziemlicher Mist", muss Alonso gegenüber 'Sky Sports F1' zugeben. Durch seinen Fauxpas erhielt er eine 5-Sekunden-Strafe beim Boxenstopp.
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