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Grand Prix von Großbritannien 2014

Der RBR-Kindergarten

Niki Lauda hat kein Verständnis für Sebastian Vettels Funksprüche im Duell mit Fernando Alonso und spricht sich für mehr Freiheiten der Fahrer aus.

Am Freitag haben die Chefs von Mercedes und Red Bull Racing noch gemeinsam Fußball geschaut, fast so, als wären alle Streitigkeiten der vergangenen Wochen und Monate vergessen. Aber nach dem gestrigen Rennen in Silverstone konnte es sich Niki Lauda nicht verkneifen, wieder einen Nadelstich gegen RBR zu setzen. Genauer gesagt gegen Sebastian Vettel.

Dass der nämlich am Funk lautstark meckerte, als ihm Fernando Alonso zweimal die Linie abschnitt, mag zwar einerseits in der Hitze des Gefechts verständlich sein, kommt aber beim Mercedes-Boss nicht gut an: "Ich verstehe Vettel und seine Schimpferei nicht", wird er von der Bild-Zeitung zitiert. "Dass er wie ein kleines, erschrockenes Kind herumbrüllt, soll er sein lassen. Das sind zwei Topfahrer und das ist top Racing, das wollen die Zuschauer doch sehen."

Besonders ärgert Lauda das Jammern von Vettel, weil erst vor zwei Wochen in Österreich durchgesetzt wurde, nicht jede Kleinigkeit zu ahnden. Denn durch die vielen Strafen der FIA-Kommissare hätten nach Meinung des Österreichers die Rennen an Qualität verloren. Wenn die Fahrer aber wegen jeder Kleinigkeit aufschreien, sei das kontraproduktiv.

"Ich kämpfe gerade bei Bernie Ecclestone darum, dass die Fahrer wieder mit mehr Freiheiten fahren können und nicht für jedes Linienüberfahren bestraft werden", sagt Lauda. "Man nimmt mit diesen vielen Vorschriften den Fahrern die Mündigkeit. Ich kämpfe wieder für mehr Racing."

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