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Grand Prix von Großbritannien 2014

Heulsusen unter sich

Die Auseinandersetzung zwischen Vettel und Alonso in Silverstone ist laut RBR-Teamchef Christian Horner auf die Regeln zurückzuführen.

Es war eines der packendsten Rad-an-Rad-Duelle, die in der Formel-1-Saison 2014 bisher zu beobachten waren: Die alten Rivalen Sebastian Vettel und Fernando Alonso kämpften während des Grand Prix von Großbritannien rundenlang um die fünfte Position, nachdem Alonso Vettel nach dessen Boxenstopp aufsehenerregenden überholte, bis der Deutsche schließlich spektakulär an dem Spanier vorbeizog. Einen Schatten über diesen spannenden Zweikampf warfen einzig die permanenten Beschwerden, die aus beiden Autos gefunkt worden.

Er hält die Streckenbegrenzungen nicht ein, er benutzt das DRS falsch, er lässt mir nicht genug Platz - es war ein regelrechter Beschwerde-Schlagabtausch, den sich die beiden Weltmeister bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 220 km/h in Silverstone lieferten. Die Fans reagierten dabei in den sozialen Medien weniger begeistert von dem Dauer-Gejammer der beiden Spitzenpiloten, die das Vergehen des jeweils anderen gerne stets sofort an Renndirektor Charlie Whiting gemeldet haben wollten.

Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner hat eine Erklärung für das Fordern von Strafen, dass den Fahrern heutzutage allzu schnell über die Lippen kommt: "Die beiden haben sich bis aufs Blut bekämpft, das war großartiger Rennsport. Das Problem ist, dass ihnen all diese Regeln eingebläut wurden. Sie sind beide sehr professionell, deswegen werden sie immer den Fehler des anderen aufzeigen."

Der Brite selbst glaubt nicht, dass sich einer von beiden einen echten Vorteil verschafft, oder den anderen benachteiligt hat: "Sie waren beide am Limit, das hat sich überhaupt nichts genommen. Ich denke, es wäre falsch sie dafür zu bestrafen. Fernando hat sich in den Kurven 9 und 18 einen Vorteil verschafft, was Sebastian sofort bemerkte, und Sebastian selbst hat alles versucht, um an ihm vorbei zu kommen."

Zwar gab man die Beschwerden, wie von Vettel gefordert, bei Red Bull Racing tatsächlich an Whiting weiter, Horner ist im Nachhinein jedoch froh, dass es deswegen nicht zu Konsequenzen kam, die dem Renn-Spektakel geschadet hätten: "Wir haben Charlie darüber informiert und ich bin mir sicher, Ferrari hat sich über Sebastian beschwert. Wir müssen den Hut davor ziehen, dass die FIA und die Stewards entschieden haben, dass sie beide weiterfahren durften."

Whiting kontert Lauda Whiting kontert Lauda Lauda kritisiert Vettel Lauda kritisiert Vettel

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