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Grand Prix von Großbritannien 2014

Kleine Übung in Bescheidenheit

Geburtstagskind Sebastian Vettel wünscht sich „ein funktionierendes Auto“ und Reihe zwei im GP – von Daniel Ricciardo wird er weiterhin gefordert…

Sebastian Vettel wurde am Donnerstag vor dem Rennen in Großbritannien 27. Eine große Feier gab es deswegen nicht. Entsprechend blieben auch die Wünsche von Vettel sehr bodenständig.

"Es gab nicht viele Geschenke. Es war ein ganz normaler Donnerstag an der Strecke. Ich hätte natürlich lieber zuhause etwas gefeiert, aber in meinem Alter ist das auch nicht mehr so wichtig. Vielmehr wünsche ich mir einfach, dass wir das Auto mehr in den Griff bekommen. Ich würde gerne einen Schritt nach vorne machen", so Vettel.

"Ich würde gerne ein bisschen was dazulernen. Auch am Freitag war es wieder schwierig, denn es war sehr windig", erklärt der Weltmeister. "Im Moment sind wir noch ein bisschen weit weg von der Spitze. Der Freitag war nicht sehr konstant, was die Bedingungen angeht. Es gab sehr starken Wind und das merkt man natürlich auch im Auto. Deswegen bin ich nicht ganz zufrieden."

Optimistischer geht da schon sein Teamkollege Daniel Ricciardo in das Wochenende in Silverstone. Der Australier ist sich sicher, dass das Team wieder zurück an der Spitze ist und die Probleme vom Österreich-Grand-Prix gelöst hat. Zur Erinnerung: Ricciardo startete dort von Position fünf und kam nur als achter ins Ziel. Vettel musste seinen Bullen sogar frühzeitig abstellen.

Ricciardo: "In den schnellen Ecken ist das Auto richtig gut"

"Ich hoffe, doch", meint Ricciardo entsprechend, fragt man ihn, ob die Probleme vom RB Ring behoben sind. "Am Freitag hat sich das Auto in den mittleren und schnellen Passagen auf jeden Fall deutlich besser angefühlt. Wir sind wieder zurück an dem Punkt, wo wir vor Österreich waren. In den schnellen Ecken fühlt sich das Auto richtig gut an. Copse macht sehr viel spaß, da fahren wir im siebten Gang durch", erzählt Ricciardo mit seinem typischen strahlenden Grinsen.

"Wir kommen da im achten Gang an und lupfen in den siebten Gang um wieder sofort voll aufs Gas zu gehen", so Ricciardo. "Allerdings hatten wir in Maggots und Becketts ein bisschen Gegenwind, das hat den Abtrieb auch nochmal verbessert. Es wird auf jeden Fall ein tolles Qualifying." Auch Vettel gibt sich für den Samstag angriffslustig: "Im Qualifying wollen wir noch eine Schippe drauf packen." Der Deutsche wurde im Freien Training hinter Ricciardo Zehnter.

Für das Rennen ist das klare Ziel des RBR-Fahrers aber die zweite Startreihe: "Die erste Reihe scheint vergeben zu sein, aber dahinter war es heute ziemlich eng. Ferrari war auch ziemlich schnell. Ich denke, wir müssen uns noch weiter verbessern." Auch gegen ein Regenrennen hätte Vettel nichts einzuwenden: "Warum nicht? Wir hatten schon länger keinen Regen mehr und unsere Regenreifen sind bereit."

Natürlich spielt auch im Mutterland des Fußballs die WM eine große Rolle. Und so ließ es sich Vettel, trotz der Schwierigkeiten in den ersten Freien Trainings, nicht nehmen, das Spiel der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Freitagabend gegen Frankreich zu verfolgen. Das Trikot der Deutschen hatte er extra mit: "Ich habe es nicht drunter, aber wir haben es dabei."
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