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Grand Prix von Kanada 2014

Zahlreiche Ausfälle bei Renault-Teams

Für Renault endet der Grand Prix von Kanada mit dem ersten Sieg in der neuen Turboära, allerdings traten erneut diverse Probleme auf.

Renault ist endgültig in der Turboära angekommen. Der Sieg von Daniel Ricciardo (RBR) beim Großen Preis von Kanada war der erste für die neue Power-Unit von Renault - und der erste für einen Renault-Turbo seit 1986. Teamkollege Sebastian Vettel rundete das Ergebnis als Dritter perfekt ab, während Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne das Rennen, das erstmals 2014 nicht von einem Mercedes gewonnen wurde, als dritter Renault-Pilot in den Punkten abschloss.

"Glückwunsch an Red Bull Racing und Daniel für seinen ersten Sieg", freut sich Renault-Motorsportchef Remi Taffin über den Premierenerfolg des Australiers. "Wir hoffen, dass dies einen Trend starten wird. Wir freuen uns und sind stolz, dass wir Teil dieses Ergebnisses sein können. Wir haben extrem hart gearbeitet, um unsere Zuverlässigkeitsprobleme in den Griff zu bekommen und haben mit dem Team eng zusammengearbeitet, um das Maximum aus dem Paket zu holen."

"Jetzt haben wir gezeigt, dass ein Renault-befeuertes Auto als Erster über die Ziellinie fahren kann", sagt der Franzose stolz, "und wir werden versuchen, unsere Performance zu erhöhen, um unseren Fahrern die Möglichkeit zu geben, vom Start bis ins Ziel an der Spitze zu fahren." Taffin möchte besonders betonen, dass Renault nach den Schwierigkeiten zu Saisonbeginn zurückgeschlagen hat, auch wenn er weiß, dass man von den Problemen bei Mercedes profitiert hat. "Aber wir waren da, um das Resultat einzufahren", so der Franzose.

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass es auch im Hause Renault wieder einige Probleme gab: Daniil Kwjat (Toro Rosso) musste mit einem Defekt an der Kraftübertragung aufgeben, und auch Pastor Maldonado (Lotus) musste sein Auto nach einem Schaden an der Power-Unit ebenso abstellen wie Marcus Ericsson, an dessen Caterham ein Leck im Druckluftschlauch entdeckt wurde. Romain Grosjean (Lotus/Heckflügel) und Kamui Kobayashi (Caterham/Aufhängung) sahen die Zielflagge ebenfalls nicht.

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