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Grand Prix von Monaco 2014

Kampfansage von Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo ist überzeugt davon, dass RBR in Monaco das Blatt wenden kann – Sebastian Vettel hingegen bleibt lediglich vorsichtig optimistisch…

Im ersten Freien Training in Monaco war Daniel Ricciardo als Dritter wieder einmal schnellster Mercedes-Verfolger. Obwohl dem Australier mehr als zwei Zehntel auf die Bestzeit von Lewis Hamilton fehlten, ist er optimistisch, dass die Silberpfeile an diesem Wochenende zu schlagen sind. Im zweiten Training am Nachmittag, bei dem die Strecke allerdings lange nass war, verkürzte Teamkollege Sebastian Vettel die Lücke sogar auf gut eine Zehntelsekunde.

"Der Nachmittag war leider nicht so aufschlussreich, aber der Vormittag lief ganz gut", berichtet Ricciardo und ergänzt: "Es ist noch früh, aber es scheint so, dass wir mit dabei sind. Wir werden in den nächsten 24 Stunden ein paar Änderungen vornehmen und wenn der Samstag so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann werden wir ihnen einen Kampf bieten."

"Es scheint momentan keinen Sektor zu geben, in dem sie (die Mercedes; Anm. d. Red.) allen anderen um die Ohren fahren", merkt Ricciardo an. Nachdem die Silberpfeile die ersten fünf Saisonrennen allesamt für sich entscheiden konnten, haben die Gegner nun Hoffnung geschöpft, dass der W05 doch zu schlagen ist. Ricciardo erklärt kämpferisch: "Ich denke, wenn es irgendwo passieren wird, dann wird es hier sein."

Postion fünf am Vormittag, Platz drei am Nachmittag - Sebastian Vettel (Red Bull) ist mit einer soliden Vorstellung in den ersten beiden Freien Trainings zum Großen Preis von Monaco in das sechste Rennwochenende der Formel-1-Saison 2104 gestartet.

Am Vormittag fehlten dem Heppenheimer 0,772 Sekunden auf die Bestzeit von Lewis Hamilton (Mercedes), am Nachmittag lag der Weltmeister bei wechselhaften Bedingungen 0,535 Sekunden hinter Fernando Alonso (Ferrari) zurück.

"Wir konnten nur wenig lernen, aber ich denke, wir haben das Auto ein wenig verbessert. Zumindest hat es sich heute Vormittag so angefühlt", beurteilt Vettel den ersten Trainingstag. "Hier ist es wichtig, Vertrauen zum Auto zu haben. Dann kannst du ans Limit gehen."

Ein ernsthafter Test war für den Weltmeister, wie für alle anderen auch, nur am Vormittag möglich. Im zweiten Freien Training, welches auf nasser Strecke begann, konnte der Red-Bull-Pilot nur wenige Erkenntnisse gewinnen.

"Am Nachmittag konnte man nicht viel herauslesen, dafür waren die Bedingungen zu wechselhaft. Am Ende haben alle versucht, eine schnelle Runde zu fahren. Wenn man da zwei oder drei Runden ohne Verkehr hatte, war es schon besser. Ich glaube, da hatte keiner die perfekte Runde", meint Vettel. "Wir wären gerne mehr im Trockenen gefahren, vor allem, weil die Wettervorhersage für die nächsten Tage gut ist."

Das Fahren mit den drehmomentstarken Antrieben des Jahrgangs 2014 stellte Vettel auf dem engen Stadtkurs vor keine allzu große Herausforderung. "Man hat natürlich einen anderen Drehmoment-Verlauf. Gerade im Nassen, war es sehr schwierig, aber letztendlich sind wir mittlerweile oft genug gefahren, dass man sich daran gewöhnt hat", so Vettel. "Aber natürlich sind wir langsamer als in den vergangenen Jahren."

Am Kräfteverhältnis hat sich für Vettel nach den Eindrücken des ersten Trainingstages nicht viel geändert. Nach wie vor seien die Mercedes die Autos, die es zu schlagen gilt.

"Sie sind die Favoriten und waren heute Vormittag recht schnell. Üblicherweise werden sie am Samstag noch schneller. Wir werden versuchen, es ihnen gleich zu tun. Vielleicht sind wir hier ein wenig näher dran", meint Vettel.

"Der große Vorteil könnte auf dieser Strecke sein, dass es nicht viele Geraden gibt. Es wird wichtig sein, sich weit vorne zu qualifizieren. Sollte es eine Chance geben, werden wir diese nutzen."

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