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Grand Prix von Ungarn 2014

„Die letzte Runde musste sitzen!“

Mercedes-Pilot Nico Rosberg spricht über das abenteuerliche Qualifying mit dem kurzen, aber heftigen Regenguss am Beginn des dritten Heats.

Für Nico Rosberg setzte sich die perfekte Serie auch in Ungarn fort. Während der Mercedes seines Teamkollegen Lewis Hamilton zu Beginn des Qualifyings abbrannte, fuhr der Deutsche erneut makellos.

Als es zu Beginn von Q3 zu regnen begann, rutschte Rosberg zwar in Kurve eins von der Strecke, konnte aber im Gegensatz zu Kevin Magnussen (McLaren) weiterfahren.

Nach der Unterbrechung durch den Unfall entwickelte sich eine spannende Zeitenjagd gegen Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull Racing).

Vettel fuhr mit Ablauf der Zeit die schnellste Runde, doch Rosberg konterte und sicherte sich mit einer Runde in 1:22.715 Minuten die Pole-Position. Schlussendlich war der Silberpfeil deutlich überlegen, denn Rosberg distanzierte Vettel um 0,486 Sekunden. "Ich bin natürlich sehr happy, die Pole-Position ist natürlich sehr cool. Es war ein sehr schwieriges Qualifying, weil es im letzten Teil geregnet hat", sagt Rosberg. Vor allem der Beginn von Q3 war knifflig.

"Ich bin als Erster in der ersten Kurve angekommen. Es hätte auch sein können, dass es immer mehr regnet. Deshalb musste diese Runde sitzen. Ich wusste nicht, wie spät ich bremsen konnte. Ich bin es etwas lockerer angegangen, was mich auch gerettet hat. Ich habe den Abflug vermieden. Der Kevin hat es nicht ganz geschafft, aber es war auch extrem schwer." Nachdem die Strecke nach einer kurzen Unterbrechung wieder freigegeben wurde, setzte es Rosberg wieder perfekt um.

"Ab dann war es etwas einfacher, denn es wurde immer trockener. Die letzte Runde musste sitzen, sie war echt perfekt. Die Runde ist mir sehr gut gelungen. Darüber bin ich sehr glücklich." Für Rosberg war es in dieser Saison die sechste Pole-Position und die dritte in Folge. Zum zehnten Mal in seiner Karriere wird der Blondschopf vom besten Startplatz ins Rennen gehen. Da WM-Konkurrent Hamilton erneut von ganz hinten eine Aufholjagd starten muss, hat Rosberg die besten Karten, um seinen WM-Vorsprung von derzeit 14 Punkten auszubauen.

"Es ist sehr schade für meinen Teamkollegen", sieht es Rosberg sportlich. "Auf der einen Seite ist es für meine Meisterschaft gut, aber so sehe ich es nicht. Ich hätte es lieber, wenn wir gegeneinander kämpfen würden. Wenn ich ihn schlage, habe ich auch mehr Freude. Aber so ist es eben." Von der Pole-Position ist Rosberg natürlich der große Favorit für den Sieg. "Morgen wird auf jeden Fall ein langes Rennen. Es ist morgen noch alles drin."

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte nach dem Qualifying so wie letztens in Hockenheim ein lachendes und ein weinendes Auge. Auf der einen Seite herrschte Freude über die Pole-Position: "Ja, absolut", sagt der Österreicher bei Sky Sports F1. "Auf der einen Seite trauern wir, auf der anderen haben wir diese Pole-Position mit Nico. Ich wäre ja verrückt, wenn ich mich darüber nicht freuen würde. Er wusste, es würde schwierig werden."

"Sein Hauptkonkurrent war bereits draußen. Also hat er eine gute Balance gefunden, gleichzeitig die Pole zu holen und nicht zu viel zu riskieren bei diesen schwierigen Bedingungen", lobt Wolff und ergänzt: "Es hat das bravourös hinbekommen. Er hat sich in den Runden, als es noch feucht war, langsam herangetastet, und in der Runde, auf die es dann ankam, hat es dann gepasst, da war er vier oder fünf Zehntelsekunden vor Vettel. Das ist gut."

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