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Grand Prix der USA 2015

Austin: Geschäftsführer muss gehen

Der finanziell katastrophale Grand Prix der USA hat nun ernste Konsequenzen: Streckenchef Jason Dial muss seinen Arbeitsplatz räumen.

Der Grand Prix der USA 2015 war eine finanzielle Katastrophe. Diese Bilanz zog der Vorstand des Circuit of the Americas nach dem Rennwochenende der Formel 1 in Texas. Starke Regenfälle, Sturm und Gewitter hatten vor allem den Samstag buchstäblich ins Wasser fallen lassen. Die Tribünen blieben nahezu leer, die Einnahmen aus den Ticketverkäufen konnten die Kosten für den Event nicht einmal annähernd decken.

Nun hat dieses Formel-1-Wochenende personelle Konsequenzen. Jason Dial, Geschäftsführer der Strecke, wird mit sofortiger Wirkung seinen Posten räumen. "Nach eingehender Beratung ist der Vorstand zu dem Entschluss gekommen, dass man sich von Geschäftsführer Jason Dial trennt", heißt es in einem Statement des CotA. "Wir danken Jason Dial für die geleistete Arbeit in den vergangenen beiden Jahren. Jetzt ist es Zeit, in eine andere Richtung zu steuern."

"Während die Suche nach einem Nachfolger läuft, werden die laufenden Tagesgeschäfte kommissarisch geleitet", berichtet der Vorstand der Rennstrecke. Die Veranstaltung in Austin hatte nach Ansicht der CotA-Verantwortlichen nicht nur unter dem schlechten Wetter gelitten. Es seien strategische Fehler begangen worden, heißt es. Zudem habe man unter der neuen Konkurrenz aus Mexiko-Stadt gelitten. Am vergangenen Wochenende hatte die Formel 1 dort ihr Comeback gefeiert.

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